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Reifenpanne im Autobahnkreuz: Zwei Schwerverletzte

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Eine Panne im Autobahnkreuz Lübeck hatte einen schweren Unfall mit mehreren Verletzten zur Folge. Auf der Parallelfahrbahn in Richtung Hamburg war der Fiat einer 46-Jährigen aus Bulgarien aufgrund einer Reifenpanne liegengeblieben. Der Fahrer war ausgestiegen und stand beim Kofferaum, sich als ein 30-Jähriger aus Ratzeburg mit seinem Seat näherete, der von der A 1 in Richtung Rostock auf die A 20 fahren wollte.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll der Fiat, in dem vier Bekannte des Bulgaren im Alter zwischen 28 und 52 saßen, nur sehr unzureichend abgesichert gewesen sein. Der Ratzeburger sah plötzlich das möglicherweise unbeleuchtete Pannenfahrzeug und bremste stark ab. Das erkannte der Fahrer (28) eines VW-Golf aus Stormarn offenbar zu spät und prallte auf das Heck des Seat. Der wurde dadurch auf den Fiat geschoben und erfasste dabei den 46-Jährigen, der schwer verletzt wurde. Nach Angaben der Polizei musste ihm ein Unterschenkel amputiert werden, das andere Bein war gebrochen.

Der Ratzeburger zog sich einen Brustbeinbruch zu. Die beiden Männer wurden mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht. Der 28-jährige Stormarner kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Die anderen vier Männer aus Bulgarien blieben unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf 30 000 Euro geschätzt.

Die Beamten des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe sperrten die Autobahn in dem Bereich für etwa 45 Minuten voll ab. Danach folgte eine halbseitige Sperrung für zweieinhalb Stunden. Die Ermittlungen zu diesem Unfall dauern noch an.

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erstellt am 25.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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