Regionalzug bei Ratzeburg mit Steinen beworfen

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22. August 2016, 13:40 Uhr

Schrecksekunde: Gegen 16.30 Uhr am Sonnabend meldeten sich Reisende eines Regionalexpress auf der Fahrt von Lübeck nach Lüneburg beim Triebfahrzeugführer. Sie teilten ihm aufgeregt mit, dass es einen Bewurf oder Beschuss des Zuges gegeben habe und eine Scheibe gesplittert sei. Der Zwischenfall ereignete sich zwischen Ratzeburg und Mölln, die informierte Streife der Bundespolizei konnte in dem besagten Bereich keine Täter mehr antreffen. Da die Scheibe komplett gesplittert war, musste der Zug in Mölln ausgesetzt werden und fuhr dann ohne Reisende zurück nach Lübeck. Die Beamten fertigten Bilder der beschädigten Zugeinheit. „Wir warnen ausdrücklich vor derartigem Handeln. Da zur Zeit noch Ferien sind, liegt die Vermutung nahe, dass Kinder oder Jugendliche aus Langeweile in der Gegend herumstreifen und mal sehen wollen, was passiert. Wir bitten Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte eindringlich darum, mit ihren Kindern über die möglichen Folgen zu sprechen“, appelliert Gerhard Stelke, Sprecher der Bundespolizeiinspektion in Kiel.

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