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Ahrensburg, Bargteheide, Bad Oldesloe : Regenflucht, Feuerlust und Eierjagd

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Resonanz wegen des Schietwetters zu Ostern gering, aber die Stimmung war bei den Besuchern dennoch gut. Im Kurpark kullerten Tränen.

shz.de von
erstellt am 18.Apr.2017 | 10:30 Uhr

Graue Wolken verdunkelten den Himmel über dem Ahrensburger Gewerbegebiet im Beimoor. Doch der Schützenverein wollte sich nicht durch das ungemütliche Wetter von seiner Tradition abbringen lassen. Deutlich weniger Gäste als gewohnt kamen allerdings, um zuzuschauen, wie Schützenkönig Dieter „der Charmante“ Ewers das gesammelte Holz entzündete. Später blieben dann nur ein paar Dutzend statt der gewohnten Hunderte von Besuchern. Ein Grund dafür waren neben Hagel, Regen und kühlen Temperaturen auch die enormen Rauchschwaden, die der Wind über die Felder blies.

Einige Kilometer weiter in Bargteheide wollte man auch nicht dem Wetter klein beigeben. Das „Drei-Generationen-Trio“ rund um Pastor Cord Denker floh dann allerdings doch inklusive der heißen Getränke nebst Instrumenten ins Martin-Luther-Haus, während die Mehrzahl der Gäste tapfer am Feuer und im Regen ausharrte. Drinnen wurde noch gesungen, doch auch draußen blieb die Stimmung trotz der widrigen Bedingungen gut.

Trocken blieb es am Sonntagmorgen bei der großen Ostereierjagd im Oldesloer Kurpark. Während in Ahrensburg das THW zur Suche rief, ist in Bad Oldesloe die Kurpark AG der Organisator. Unterstütz wurde sie erneut durch die Jugendfeuerwehr. Bürgermeister Jörg Lembke ermahnte die Eltern bitte nicht mitzusuchen und Tüten und Körbe aus dem Spiel zu lassen. Doch Erfolg hatte er damit nicht. So schön die Idee ist und so gut sich viele der rund 150 Suchenden benahmen, so sehr litt die Veranstaltung auch dieses Mal wieder unter der beschämenden Gier mancher erwachsenen und jugendlichen Besucher, die sich Tüten und Körbe füllten und den eigenen Nachwuchs sogar noch antrieben, schneller und mehr zu suchen. So gab es wieder unnötige Kindertränen.

Die „Osterhäsinnen“ versuchten das durch kleine Süßigkeitengeschenke auszugleichen.„Wir werden darüber sprechen, wie man da durchgreifen und die Regeln verdeutlichen kann“, so Bürgermeister Jörg Lembke. „Generell ist es eine schön gedachte Veranstaltung. Man sollte sich das davon nicht kaputt machen lassen“, so Lembke.  

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