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Stormarner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 17:28 Uhr

Trennung : Räck muss den TSV Trittau verlassen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Vertrag vom Trainer des Stormarner Fußball-Verbandsligisten wird nicht verlängert. Coach äußert Unverständnis. Gösch wird Nachfolger.

Nach drei Jahren ist Schluss: Matthias Räck wird nicht als Trainer in seine vierte Saison beim aktuellen Fußball-Verbandsligisten TSV Trittau gehen. Die Stormarner lassen den Vertrag mit dem 42-Jährigen am Saisonende auslaufen. „Nach drei Jahren sind wir der Meinung, dass wir frisches Blut brauchen“, begründete Obmann Matthias Burmeister den Schritt und fügte an: „Fachlich ist Matthias Räck ein guter Trainer, der hoch hinaus will. Das können wir aber bei unserem Potenzial aber nicht leisten, da driften Wunsch und Realität bei den Spielerwünschen auseinander. Hinzu kommt, dass im Team vor allem die jüngeren Spieler nicht ganz zufrieden sind.“

Der Coach zeigte sich überrascht. „Das ist enttäuschend, ich wollte der erste Trainer sein, der mit dem TSV Trittau in die SH-Liga aufsteigt, habe aber nicht die Spieler zur Verfügung gestellt bekommen, die ich gern gehabt hätte“, sagte Räck, der über die Gründe seines Aus’ schwieg. Nur so viel: „Was Matthias Burmeister gesagt hat, kann ich nicht nachvollziehen. Mir hat kein Spieler gesagt, er sei unzufrieden.“

Der 42-Jährige wird ab Sommer nun beim Hamburger Oberligisten SC Vier- und Marschlande an der Seitenlinie stehen. Den scheidenden Trainer Olaf Poschmann kennt Räck seit Kindesbeinen – und der habe ihn im Club empfohlen. „Ich habe dem Manager dann mein Konzept vorgestellt – und das war überzeugend“, erklärte Räck.

Sein Nachfolger beim TSV Trittau wird Reiner Gösch, derzeit Trainer der zweiten Mannschaft (Kreisklasse B). „Er ist ein sehr kommunikativer Typ und damit das genaue Gegenteil von Matthias Räck“, begründete Burmeister.

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