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Generalprobe : Qualitätsverlust in Halbzeit zwei

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalligist Lübeck unterliegt Schönberg im Test 3:4. Youngster erhalten nach der Pause Spielpraxis. Partie in Goslar fällt wohl aus.

Die eigentliche Generalprobe ist missglückt – doch aller Voraussicht nach bekommen die Fußballer des VfB Lübeck noch eine weitere vor dem Start in die Regionalliga-Restrunde 2015. Der Auftakt mit dem Nachholspiel beim Goslarer SC (angesetzt für Sonntag, 14 Uhr) wird jedenfalls voraussichtlich ausfallen. Im Harz machen eine Schneedecke und Dauerbodenfrost den Platz im Osterfeldstadion unbespielbar – offiziell wird die Begegnung aber möglicherweise erst am Sonnabendmorgen abgesagt.

Und so war es ein mehr oder weniger normales Testspiel, das der VfB am Mittwochabend gegen den FC Schönberg 95 mit 3:4 (2:2) verlor. „Das war ein echter Härtetest“, sagte VfB-Trainer Denny Skwierczynski, der mit der ersten Hälfte seiner Mannschaft zufrieden war. „Da war sehr viel Tempo im Spiel und wir hatten die besseren Aktionen“, befand er. Henrik Sirmais mit einem schönen Solo nach Pass von Sven Theißen (18.) sowie Stefan Richter nach einem abgeblockten Schuss von Kevin Wölk (32.) brachten die Lübecker zwei Mal in Front. Doch Schönberg, denen Skwierczynski angesichts erfahrener Akteure (allen voran die Ex-VfBer Steinwarth, Henning, Cornelius, Okada sowie die Ex-Rostocker Hahnel und Pett) „auf jeden Fall Regionalliga-Niveau“ bescheinigte, schlug zwei Mal zurück. Jeweils mit Hilfe des Innenpfostens trafen Franz Schlatow mit einem 16-Meter-Schuss (19.) und Martin Pett per Freistoß (42.) zum Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt waren die Gäste dann insgesamt besser. Das lag auch daran, dass nach dem aus der U  23 aufgerückten Hayri Akcasu und dem A-Jugendlichen Cemal Sezer, die in der Startelf standen, weitere Akteure ohne Regionalliga-Erfahrung ins Spiel kamen – mit den A-Jugendlichen Ricardo Radina und Enes Dagli sowie den U  23-Akteuren Ugur Dagli und Sahid Wahab merkte man dem VfB-Spiel den Qualitätsverlust an. Einen Radina-Fehler nutzte Bastian Henning zum 2:3 (76.). Und als die gesamte VfB-Abwehr pennte, schlenzte Danny Cornelius einen Freistoß aus Rechtsaußenposition ins lange Eck (84.). Stefan Richter gelang mit einem Freistoß nur noch der 3:4-Endstand (90.). „Das Ergebnis ist Nebensache“, stellte Skwierczynski fest. „Wichtig war, auch die jüngeren Spieler noch einmal gegen einen solch starken Gegner zu sehen. Nur so können sie sich an das Niveau gewöhnen.“

Von den zahlreichen fehlenden Akteuren stehen Dennis Voß, Finn Thomas, Andre Senger und Ersatzkeeper Eric Schlomm unmittelbar vor der Rückkehr. Auch mit Lukas Knechtel rechnet der VfB-Coach in der kommenden Woche wieder. Etwas länger brauchen noch Marvin Thiel, der nach seinem Handbruch noch keine Zweikämpfe bestreiten darf, und Patrick Bohnsack, der nach seiner langwierigen Schambeinentzündung behutsam aufgebaut wird. Mit den Langzeitverletzten Marcel Dümmel und Sascha Steinfeldt ist ohnehin noch einige Zeit nicht zu planen. In die Verletztenliste reihte sich zudem Ersatzkeeper Briant Alberti ein, der sich am Fuß verletzte.

Fällt das Spiel in Goslar wie erwartet aus, testen die Lübecker am Sonnabend (12.30 Uhr, Lohmühle) ein weiteres Mal: Gegner ist dann der SH-Ligist SV Eichede.

 

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