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Stormarner Tageblatt

18. Dezember 2017 | 16:21 Uhr

Punch heißt jetzt Plöger-Cocktail

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Jahreshauptversammlung des Kreisjugendrings in Bargteheide / Hütten statt Zelte für Jugendgästehaus Lütjensee

Der Kreisjugendring Stormarn hat mit Sandra Petersen eine neue dritte Vorsitzende und sieben neue Beisitzer. Alle wurden in der Jahreshauptversammlung im Bargteheider Ganztagszentrum gewählt. Die Laudatio für Noch-Landrat Klaus Plöger hielt Jörg Schumacher von der Sparkassenstiftung. Und der Jugendring blickte voran und zog Bilanz.

Etwa fürs Jugendgästehaus in Lütjensee, das der KJR über eine Stiftung übernommen hat. Dort wurden jetzt Bäume gezählt. So schön sie sind, die Linden unter ihnen machen Probleme auf den Zeltlagerplätzen. „Die unter den Linden aufgebauten Zelte sind nach einem Jahr unbrauchbar“, so Geschäftsführer Uwe Sommer. Der KJR hat EU-Fördermittel bekommen, um auf den drei Zeltplätzen Hüttendörfer zu errichten. Die nach einer Seite hin offenen Holzbauten mit Gründach sollen 8000 Euro kosten. 75 Prozent davon trägt die EU, den Rest der Kreis. Baustart: September.

Für das Jugendgästehaus wurde eine Stiftung ins Leben gerufen, die inzwischen über ein Kapital von knapp zwei Millionen Euro verfügt. Die Erträge sind beim derzeitigen Zinstief allerdings gering. „Wir leiden unter der Zinssituation“, so Schumacher, der die Rolle Plögers beim Aufbau einer dauerhaften Finanzierung für die Jugendarbeit lobte: „Er hat sich nicht nur für die Kultur in Stormarn eingesetzt.“

Plöger selbst hob die Rollen der Jugendfeuerwehren und des Kreisjugendrings hervor: „Es wird eine Super-Jugendarbeit geleistet, das ist ein wertvoller Beitrag zur Entwicklung Stormarns.“ Mit Humor würdigte KJR-Vorsitzender Stefan Kühl den Landrat: „Wir haben den Fruit Punch in Plöger-Cocktail umbenannt. Der Cocktail ist nicht zu rot und böse Zungen meinen, er sei etwas sauer auf der Zunge und bitter im Abgang.“

Ein Rekordergebnis erzielte die Jugendsammlung im vergangenen Jahr. Mehr als 27  000 Euro für die Jugendarbeit kamen dabei zusammen. Bestes Sammlerteam war die Jugendfeuerwehr Travenbrück. Sie konnte 3968 Euro beisteuern. Im Wettbewerb belegte sie damit drei erste Plätze und erhielt einen Scheck über 3000 Euro. Sowohl als Newcomer als auch als höchstes Sammelergebnis absolut und pro Einwohner lag die Jugendwehr damit vorn.

Auf vielen Feldern sorgt der KJR für Medienkompetenz unter Jugendlichen. Sie werden für Themen wie Cybermobbing und zur Vorsicht bei der Preisgabe ihrer Daten im Internet sensibilisiert. Die Kinderstadt Stormini baut ab dem 24. Juli ihre Zelte in Trittau auf. „Wir hatten 600 Anmeldungen, aber nur 250 freie Plätze“, bedauert Ansgar Büter-Menke.

Bereits am 23. April lädt der KJR zu einem Clubkonzert in die Remise des Ahrensburger Marstalls ein. Dort stellen sich Bands vor, die beim nächsten Music Storm im kommenden Jahr eingeladen werden.


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