Trittau : Promis lieben Blitzlicht ...

Im Landrover  am Start: Regisseur Sönke Wortmann.
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Im Landrover am Start: Regisseur Sönke Wortmann.

... egal, ob es die Radarfalle bei der Rallye ist / Nun gibt es Bußgeldbescheide statt Fanpost

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28. Mai 2011, 10:55 Uhr

Trittau | "Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!" Wer kennt ihn nicht, diesen beliebten Spruch. In diesen Tagen sind es 180 Autos, zumeist Klassiker ihrer Zeit, die gesteuert von Prominenten, auf einer Rallye von Hamburg nach Berlin unterwegs sind. Die 2. Etappe, die gestern in Trittau begann, wird vielen der 180 Automobilsportfreunden lange in Erinnerung bleiben. Doch der Reihe nach.

Vom Startplatz am Fun Parc führte die Route durch den Kreis Herzogtum Lauenburg nach Lübeck, dann weiter nach Schönberg in Nordwestmecklenburg bis zum Etappenziel Boltenhagen an der Ostsee. Heute gegen 15.30 Uhr werden die Teilnehmer am Rallye-Ziel in der Bundeshauptstadt erwartet.

Eine große Zahl der prominenten Rallye-Teilnehmer wird in den nächsten Tagen Post bekommen - keine Fanpost, sondern Schreiben von der Bußgeldstelle des Kreises Stormarn. Dabei erschien den Promis hinterm Lenkrad das Blitzlicht zunächst als gewohnte Begleiterscheinung, die sich kurz vor Rausdorf dann als Radaranlage erwies. Mit anderen Worten, die Stars fuhren schneller als die Polizei erlaubt. Dort gilt Tempo 30, und die Anlage blitzte oft ... Zum vierten Mal findet die Rallye Hamburg-Berlin Klassik statt. Waren zum Prolog in Hamburg noch Udo Lindenberg, Eddy Kante und Isabell Edvardsson am Start, glänzten sie bei der 2. Etappe durch Abwesenheit ebenso wie Peter Maffay oder Katharina Witt, die allesamt im Programmheft und den Starterlisten zu finden waren. Für die Zuschauer, die sich in Trittau zur Wertungsprüfung an der Disco Fun-Parc versammelt hatten, war das ein Enttäuschung.

Für Schauspieler Jürgen Vogel ist es indes eine Selbstverständlichkeit, die ganze Tour mitzufahren. Ebenso wie für Regisseur Sönke Wortmann oder Prinz Leopold von Bayern. "Das macht doch Spaß. Klar fahr ich alle Etappen mit diesem tollen Auto mit", sagte Jürgen Vogel dem Stormarner Tageblatt. Er wurde in seinem roten

Jaguar E-Type Cabrio übrigens nicht geblitzt.

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