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Neue Spannung : Preußen Reinfeld feiert Kantersieg

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Aufholjagd der SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld im Titelkampf geht weiter. Während die Stormarnerinnen 34:21 gegen Slesvig IF gewannen, patzte der Spitzenreiter erneut.

So schnell kann es gehen. Weil Tabellenführer Lauenburger SV zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen patzte und deutlich mit 20:28 beim VfL Bad Schwartau unterlag, sind die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld plötzlich wieder mitten drin im Aufstiegsgeschäft. Nach dem deutlichen 34:21 (19:11)-Erfolg gegen Slesvig IF trennt die Stormarnerinnen nur noch ein einziger Punkt von der Tabellenspitze. Allerdings ist es oben eng wie selten zuvor. Insgesamt sechs Teams haben fünf bis sieben Minuspunkte und werden wohl am Ende Meisterschaft und Aufstieg untereinander ausmachen.

Gegen das Team aus Schleswig, das der SVP in dieser Saison bereits im Landespokal mit 23:18 besiegen konnte, ließen die Reinfelderinnen zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Sieg aufkommen. Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Janine Sachse und Maike Waldeck musste Reinfeld ohne Rechtsaußen antreten. „Lena Powierski, Dominique Schildt, Svea Manthe und Blerta Smail haben diese Aufgabe im Wechsel hervorragend gelöst“, freute sich Trainer Detfred Dörling. Vor allem die starke Defensivarbeit war es, die für eine schnelle 6:1-Führung sorgte. „Die Abwehr stand wie ein Bollwerk“, erklärte Dörling. Die Stormarnerinnen kamen sowohl über Tempogegenstoß und zweite Welle als auch über den Positionsangriff zu Toren und bauten ihren Vorsprung zur Pause bereits auf acht Tore aus.

Den Beginn der zweiten Hälfte verschlief der SVP, so dass die Gäste nach drei Toren in Folge etwas Morgenluft witterten. Doch mehr ließ Reinfeld nicht zu. Mit einem 7:2-Lauf zogen die Gastgeberinnen auf 26:16 davon. „Ein Tor war schöner als das andere“, lobte Dörling. Vor allem freute er sich über den ersten Saisontreffer der lange Zeit verletzten Blerta Smail. „Das war ein Spiel, auf das wir aufbauen können und das allen zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freute sich der Preußen-Coach.

Tore SV Preußen Reinfeld: Lina Tonding (7), Marie Schwartz (7/5), Kerstin Albrecht (6), Sina Rostek (5), Svea Manthe (3), Rika Tonding (2), Anna-Lena Tetzlaff, Blerta Smail, Lena Powierski, Dominique Schildt (je 1).

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erstellt am 01.Dez.2015 | 08:00 Uhr

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