Postzusteller streiken weiter – Briefe bleiben liegen

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13. Mai 2015, 08:55 Uhr

Nicht wundern, wenn nach dem Feiertag keine Post im Briefkasten steckt: Die Briefträger und Paketboten der Deutschen Post haben im Norden ihren Warnstreik fortgesetzt. Nach Angaben von Verdi kamen am Mittwoch als regionale Schwerpunkte zwei Standorte in Hamburg und Filialen in Ahrensburg, Bargteheide sowie in Mecklenburg-Vorpommern Barth, Malchin und Prenzlau hinzu. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass allein in diesen Briefzentren mehr als 400  000 Sendungen zunächst liegen bleiben. Zudem warten in Schwerin und Lübeck etwa 600  000 Briefe weiter auf ihre Zustellung. Dort hatten Postboten bereits am Dienstag die Arbeit niedergelegt. Auch die Paketzusteller in Hamburg wurden zum Streik aufgerufen. Das betrifft nach Verdi-Angaben mehr als 40  000 Pakete. Verdi fordert eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit für die Beschäftigten von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich.

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