Post eröffnete Filiale im "Papierhaus"

Bürgermeister Walter Nussel als Kunde vor dem neuen Post-Schalter im Papierhaus, an dem überwiegend die Inhaberin Anne Garber (rechts) und ihre Mitarbeiterin Jacqueline Gehrke die Kunden bedienen werden. Foto: Pantelmann
Bürgermeister Walter Nussel als Kunde vor dem neuen Post-Schalter im Papierhaus, an dem überwiegend die Inhaberin Anne Garber (rechts) und ihre Mitarbeiterin Jacqueline Gehrke die Kunden bedienen werden. Foto: Pantelmann

Fließend verlief der Übergang, als von einem Tag auf den anderen aus der eigenbetriebenen Filiale der Deutschen Post in der Poststraße 14 eine Postfiliale in der Poststraße 19 wurde.

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20. April 2009, 10:17 Uhr

Trittau | Direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist die Post mit allen bekannten Serviceleistungen, wie sie auch sonst in Trittau üblich waren, im "Papierhaus" zu finden. Es gibt sogar einige Verbesserungen: zu den durchgehenden Öffnungszeiten montags bis freitags von 9 bis 18 und sonnabends von 9 bis 13 Uhr steht der Geldautomat jetzt direkt am Gehweg vor dem Papierhaus. Eine weiterer Vorteil liegt deutlich im kundenfreundlichen Eingangsbereich, der ohne Treppenstufen für Kinderwagen oder Personen mit Gehbehinderungen, sogar mit einem Rollstuhl unbeschwert erreicht werden kann.

Als zusätzlichen Service wird die Post am Mittwoch, 29. April, einen Postpoint im Famila-Markt in der Nikolaus-Otto-Straße eröffnen. Hier bietet sich die Möglichkeit, Brief- und Paketsendungen aufzugeben sowie Briefmarken, Plusbriefe und Paketsets zu kaufen. Des weiteren können Kunden Einschreiben, den Nachsende- oder Lagerservice beauftragen sowie Auskünfte zu Produkten und Leistungen erhalten.

Ungewiss war über einen längeren Zeitraum, wo die Post ihre Partnerfiliale eröffnen wird und sorgte bereits für einige Spekulationen. Dass es letztlich zu dieser ortsnahen Lösung kam, erfreut neben der Verwaltung ganz besonders die Gewerbegemeinschaft Trittau (GGT ) mit den im Zentrum liegenden Geschäften. "Unsere Befürchtung war, dass die Post sich außerhalb des Ortskerns ansiedeln könnte, sagte der GGT-Vorsitzende Ferdinand Plehn, der bei dieser Neueröffnung im Namen seiner Geschäftspartner zu den Gratulanten gehörte, ebenfalls auch Bürgermeister Walter Nussel: "Es ist positiv, dass wir die Post weiterhin im Zentrum haben." Hinter den beiden Postschaltern werden die Postkunden überwiegend von der Inhaberin des Papierhauses Anne Garber und ihrer Mitarbeiterin Jacqueline Gehrke beraten und bedient. "Vertreten werden wir von unseren anderen drei Mitarbeiterinnen", erwähnte Anne Garber und freut sich über ihre neue Herausforderung, die mit einem weiten Umfeld und vielen alltäglichen Arbeiten zu tun hat. Dazu gehört auch die Beratung für Postbank-Kunden mit Konto- oder Sparbucheröffnung. "Es ist sehr interessant", sagte sie, die nach einem Studium als Ernährungswissenschaftlerin in den väterlichen Betrieb, zu dem weitere "Papierhaus" Filialen in Schwerin und Buchholz gehören, wechselte.

"Es gelten hier die gleichen Qualitätsansprüche", betonte DHL-Sprecher Martin Grundler bei der Eröffnung und machte noch einmal deutlich, dass die Deutsche Post seit 1993 mit Kaufleuten, zumeist aus dem Einzelhandel, erfolgreich zusammen arbeitet. Bundesweit sind es rund 12 000 Partnerfilialen. "Wir brauchen zuverlässige Partner, mit denen wir langfristig zusammen arbeiten können", sagte Grundler zur Auswahl und gab den Hinweis, dass das bisherige Personal der eigenbetriebenen Filialen grundsätzlich im Unternehmen bleibt.

Freude auch bei der regionalen Politikbeauftragten der Deutschen Post, Anja Renziehausen, die für die Infrastruktur zuständig ist und als "Informationsschnittstelle" den Kontakt zur Gemeinde hielt: "Hier ist es eine ideale Kombination, wir versuchen immer, zum Postalischen und Versenden eine Kombination zu finden. Und für die Post-Kunden ist es keine große Umgewöhnung."

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