Pleitenserie : Positive Tendenz bringt Eichede keine Punkte

Besaß die Chance zum 2:2, vergab sie und war entsprechend enttäuscht: Eichedes Sammy Güzel.
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Besaß die Chance zum 2:2, vergab sie und war entsprechend enttäuscht: Eichedes Sammy Güzel.

Der SV Eichede hat in der Fußball-Regionalliga die vierte Niederlage in Folge kassiert. Beim 1:2 gegen Meppen zeigte der Aufsteiger zwar gute Ansätze, brachte sich aber auch um den Lohn der Mühen. Im Abschluss fehlte dem SVE die Konsequenz.

shz.de von
04. November 2013, 16:04 Uhr

Die Stimmung beim SV Eichede war nach der 1:2-Niederlage in der Fußball-Regionalliga gegen den SV Meppen nur ein wenig gedrückt. Zwar ärgerten sich Spieler und Trainer Oliver Zapel über zumindest einen verpassten Punkt. Andererseits war im Vergleich zum 0:1 in Rehden, als die Mannschaft in der Vorwoche eine ganz schwache Leistung abgeliefert hatte, eine deutliche Steigerung zu sehen. SVE-Trainer Zapel attestierte seiner Mannschaft insgesamt „eine gute Leistung. Ein Ausgleich wäre nicht überraschend gewesen.“ Das sah auch sein Trainerkollege Christian Neidhart so: „Wir haben schon bessere Spiele gemacht und verloren. Am Ende ist es mir egal, ob das verdient war oder nicht. Wir fahren zufrieden nach Hause.“ Das Spiel fasste der Gäste-Trainer so zusammen: „Wir hätten in der ersten Halbzeit den Sack zumachen können. In der zweiten Hälfte haben wir dann zu viele Zweikämpfe verloren und den Gegner ins Spiel gebracht.“

Zapel sprach angesichts der unterschiedlichen Leistungen auch die äußeren Umstände an. „Anfangs gegen den Wind – das war schon ein Handicap. Wir konnten hinten nicht so klären wie gewohnt.“ Als Ausrede für die Tore ließ er das jedoch nicht gelten. „Diese Tore sind ärgerlich. Wir haben genau diese Situationen vorher angesprochen.“ In der zweiten Hälfte ärgerte er sich über die beiden guten Möglichkeiten, die ungenutzt blieben. „Huseni hat das Ding kläglich vergeben. Den muss er einfach am Torwart vorbei schieben“, monierte Zapel. „Und Sammy Güzel hat nur einen Mäusehammer zustande gebracht. So fehlte leider die zählbare Initialzündung.“

Auch das Fazit der Spieler fiel gemischt aus. „Das Gegentor haben wir nicht gut verarbeitet“, sagte Moritz Hinkelmann. „Der Wind hat eine entscheidende Rolle gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir dann an einem Punkt geschnuppert. Aber wenn es nicht läuft, holt man diesen nicht. Die Tendenz ist bei uns aber aufsteigend, der Wille war bei allen zu sehen.“ Sammy Güzel, der sein bestes Spiel im SVE-Trikot gemacht hatte, haderte mit seiner Chance. „Ich ärgere mich darüber, dass ich das Ding nicht gemacht habe. Ein Punkt war auf jeden Fall drin.“ Verteidiger Nico Fischer grübelte noch über das Tor zum 1:2. „Da mangelte es uns einfach an der nötigen Kommunikation.“ Positiver sah er die zweite Hälfte. „Das war eine klare Steigerung. Wenn wir auch in der kommenden Woche beim VfR Neumünster so auftreten, nehmen wir da etwas mit. Ich freue mich auf das Landesderby.“ Das Duell zwischen den beiden langjährigen Schleswig-Holstein-Liga-Rivalen ist dann für beide Seiten schon ein richtungweisendes Spiel im Abstiegskampf.

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