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Nach Autobahnunfall : Porsche-Fahrer wie vom Erdboden verschluckt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Porsche, mit dem auf der A1 ein schwerer Unfall verursacht worden ist, ist auf eine Hamburger Firma zugelassen. Vom Fahrer oder der Fahrerin fehlt allerdings nach wie vor jede Spur.

Auch knapp eineinhalb Tage nach dem Unfall fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem Fahrer des Porsche Cayenne, der am späten Sonntagabend auf der A  1 bei Großhansdorf einen Unfall verursacht und sich dann unerlaubt vom Unfallort entfernt hatte.

Ralf Prüßing und sein achtjähriger Sohn wurden bei dem Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt. Prüßing selbst beklagte eine ausgekugelte Schulter und eine angebrochene Rippe, sein Sohn klagte über eine starke Prellung im Fuß. Dabei hatte der Junge noch unheimliches Glück, denn bei dem Unfall wurde auch die Kindersitzschale, in der der Junge saß, erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

„Ich freue mich über die große Hilfsbereitschaft an der Unfallstelle. Alle Beteiligten, Feuerwehrmänner – besonders Joachim Hollweg von der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide, der meinen Sohn und mich betreute –, Polizeibeamte, Sanitäter/Ärzte, Herr Meier vom Abschleppdienst aus Ahrensburg und auch die Ersthelfer wie die Lkw-Fahrer und der Zeuge am Sonntagabend und in der folgenden Nacht waren ausgesprochen freundlich, mitfühlend und vor allem hilfsbereit“, sagte Prüßing. Wenn er könnte, würde er all den eben genannten Personen noch einmal persönlich „Danke“ sagen. „Schlimm und traurig finde ich die Flucht des Porschefahrers oder der -fahrerin. Wenn man schon so einen Unfall herbeiführt, sollte man das Rückgrat haben, Erste Hilfe zu leisten und nicht feige davonlaufen. Vielleicht war er/sie aber auch unter Schock und handelte entsprechend verwirrt“, sagte der 55-Jährige. Trotz allem hoffe er, dass er/sie nicht schwer verletzt ist und bald gefunden werde oder sich freiwillig bei der Polizei melde, erklärt Ralf Prüßing.

Von den Ermittlungen der Polizei gibt es derzeit nur wenig Neues zu berichten. Polizeisprecher Holger Meier bestätigte lediglich, dass der Porsche Cayenne nicht privat, sondern auf eine Hamburger Firma zugelassen sei. Aus ermittlungstaktischen Gründen könne man zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte geben.

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