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Stormarner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 13:08 Uhr

Pop und Rock für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Drei Oldesloer Bands spielen Benefizkonzert in der Festhalle. Und der Flüchtlingsbeauftragte des Landes findet lobende Worte

shz.de von
erstellt am 01.Nov.2015 | 15:01 Uhr

Dass in der altehrwürdigen Festhalle vor der Bühne getanzt wird und Jugendliche Rockklassiker bejubeln, kommt nicht alle Tage vor. Beim Benefizkonzert des DGBs und dem Bündnis gegen Rechts war es der Fall.

Und das obwohl die Reihen leerer geblieben waren, als erhofft. Rund 130 zahlende Gäste füllten die Reihen, um Deutschunterricht für Flüchtlinge zu finanzieren. Der Erlös wird der Diakonie gespendet. Dass der Termin auf Halloween gelegt wurde, erwies sich angesichts einer Vielzahl weiterer Veranstaltungen in Oldesloe und Umgebung als Planungsfehler.

Doch das tat der sehr guten Stimmung in der Festhalle keinen Abbruch. „Ich finde, es ist eine beachtliche Anzahl Bürger gekommen und darüber freue ich mich“, so Bürgermeister Tassilo von Bary, der sich bei den Organisatoren und allen Flüchtlingshelfern bedankte. Organisator Walter Albrecht erweitere die Dankesworte um den Hinweis darauf, dass die Tontechnik am Konzertabend durch Detlef Bohnsack gesponsert wurde und die Musikerinitiative Klangstadt bei der Bandauswahl und der Durchführung half. „Wir wollen ein offenes Land sein. So etwas wie Pegida und die angeblich ,besorgten Bürger’ sind eine Schande für die Gesellschaft“, fand Albrecht deutliche Worte. Der afghanische Flüchtling Zafar Mazambak bedankte sich für die große Hilfsbereitschaft in Bad Oldesloe und betonte emotional, was wichtig für Flüchtlinge sei, um sich bilden und integrieren zu können. Der schleswig-holsteinische Flüchtlingsbeauftragte, Stefan Schmidt, lobte den gesamten Abend, denn er setze wichtige Zeichen. Die drei Oldesloer Bands „Small Steps“ , „Kleinstadtpioniere“ und „Samrock“ sorgten schließlich für ein musikalisch abwechslungsreiches Programm. 

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