zur Navigation springen

Sicherheit angebelich nicht gefährdet : Polizei-Leitstelle: Minister verspricht Nachbesserung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Weil die Gewerkschaft der Polizei Alarm geschlagen hatte, war Innenminister Andreas Breitner gestern zu Besuch in der neuen Leitstelle der Polizei.

Innenminister Andreas Breitner besuchte gestern die Leitstelle der Polizei in Lübeck, die auch für die Kreise Stormarn, Ostholstein und Herzogtum Lauenburg zuständig ist. Dort gibt es zahlreiche Probleme: Funklöcher, ein schlechtes Raumklima und langsame Computer. Der Minister versprach Verbesserungen.

Die Gewerkschaft der Polizei hatte Alarm geschlagen: Aus Sicherheitsgründen ist das Gebäude mit Panzerglas gesichert, die Fenster lassen sich nicht öffnen. Viele Beamte klagen aber über trockene Raumluft, bekommen Nasenbluten und Kopfschmerzen. Drei mussten die Leitstelle bereits aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Nun sollen in dem Neubau Fenster eingebaut werden, die auch auf Kipp gestellt werden können.

Auch die Technik läuft noch nicht rund. Gegen Funklöcher beim Digitalfunk sollen neue Masten aufgestellt werden. Auch die Bearbeitung der Einsätze macht Probleme. Bis zu acht Sekunden brauchen die Computer, um eine Eingabemaske aufzubauen. Bei Notfällen eine kleine Ewigkeit. „Wir sind mit dem Hersteller im Gespräch“, so der Minister.

Zum Sinn der vier neuen Leitstellen im Land machte der Minister keine konkreten Aussagen. Bis vor einigen Jahren hatte jeder Kreis eine eigene Einsatzleitstelle, Probleme gab es selten. Breitner verwies darauf, dass diese Entscheidung vor seiner Zeit gefallen sei. Im Rückblick würde sich der Blick auf die alte Technik aber auch verklären. Man müsse jetzt nach vorne schauen. Die Sicherheit sei nicht gefährdet: Der alte, analoge Funk werde erst abgeschaltet, wenn der Digitalfunk einwandfrei funktioniere, so Breitner.

zur Startseite

von
erstellt am 23.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen