zur Navigation springen

Offensivfeuerwerk : Pölitzer Spektakel bei der Heimpremiere

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Verbandsliga: Der Aufsteiger besiegt den TSV Schlutup mit 5:0 (3:0). Salhi und Rodewald treffen auf Seiten der Stormarner doppelt, während Trainer Sascha Vogt ein wenig auf die Euphoriebremse tritt.

Besser als mit dem 5:0 (3:0) gegen den TSV Schlutup hätte der SSV Pölitz das erste Verbandsliga-Spiel seiner Vereinsgeschichte nicht bestreiten können. Nach einer über weite Strecken vor allem offensiv überzeugenden Leistung waren nicht nur die 120 Zuschauer zufrieden. „Es war ein wirklich gutes erstes Heimspiel in dieser Liga. Und ich freue mich, dass die Mannschaft sich im Vergleich zur Partie in Malente gesteigert hat. Auch da konnte ich sehen, dass die Spieler wollten, aber sie wirkten etwas gehemmt. Das war heute komplett anders“, lobte Pölitz’ Trainer Sascha Vogt.

Sein Team hatte druckvoll begonnen. Schlutup ließ den Gastgebern viel Raum, den die schnellen Offensivspieler des SSV um die starken Neuzugänge Zakaria Salhi und Marcel Noeske zu nutzen wussten. Salhi schloss den zweiten Angriff der Platzherren zur frühen Führung per Kopf aus kurzer Distanz ab (5.). Die Gäste reagierten angesichts der Überlegenheit der Pölitzer mit robustem Zweikampfverhalten, das allzu oft Fouls nach sich zog. Die Konsequenz: ein Elfmeter (9.), nachdem Salhi im Strafraum gelegt worden war. Nils Rodewald verwandelte sicher.

Für Schlutup kam es noch bitterer: Nach einem vermeintlichen Handspiel außerhalb des Strafraums war das Spiel für Torwart Niels Meyenborg beendet (14.).

Als erneut Rodewald nach Sololauf von Marcel Noeske auf 3:0 erhöhte (23.), drohte den Gästen ein Debakel – doch Pölitz verlor in Überzahl die Effektivität vor dem Tor, vergab zahlreiche Chancen. „Das ist der einzige kleine Kritikpunkt“, sagte Vogt. Rodewald schoss außerdem direkt vor der Halbzeitpause einen Strafstoß nur an die Latte.

Nach der Pause versuchten die Gäste mit einem Kraftakt, das Ergebnis erträglicher zu gestalten, doch die Defensive der Stormarner stand in den wenigen gefährlichen Kontersituationen letztlich sicher. Das 4:0 durch Jan-Henrik Schmidt (71.) entschied die Partie endgültig. Drei Minuten vor dem Abpfiff setzte Salhi den Schlusspunkt.

„Es hat Spaß gemacht, der Mannschaft zuzuschauen. Aber wir wissen das auch einzuordnen. Wir freuen uns über die drei Punkte und das überzeugende Auftreten, aber es liegen noch viele Spiele vor uns“, trat Trainer Sascha Vogt präventiv zumindest ein wenig auf die Euphoriebremse.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen