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Stormarner Tageblatt

20. August 2017 | 02:45 Uhr

Podiumsgespräch zur Flüchtlingssituation

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Grünen laden am Mittwoch, 10. Februar, um 19.30 Uhr im Bargteheider Ganztagszentrum, Am Markt 2, zum Podiumsgespräch zur aktuellen Situation der Flüchtlinge ein. Die Teilnehmenden sind: Luise Amtsberg, flüchtlingspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen; Ingo Werth, Hamburger Kapitän (Sea Watch, www.seawatch.org);
Konstantin von Notz, Grünen-Bundestagsbgeordneter des Wahlkreises Stormarn/ Herzogtum Lauenburg; und Dr. Henning Götz, Bargteheides Bürgermeister und bald Stormarns Landrat. Eingeleitet wird das Gespräch mit einem Film von Seawatch, einem Verein der nach Kauf eines Kutters im Jahr 2015 nunmehr an zwei der „tödlichsten“, weil gefährlichsten Stellen im Mittelmeer Menschen aus schiffbrüchigen Booten rettet.

Luise Amtsberg, wird Stellung zu Fragen nehmen, welcher Schritte es bedarf, die sehr schwierige europäische Situation mit ihren verschiedenen Interessenlagen zu koordinieren. Jüngst kam es zu weiteren Einschränkungen der Reisefreiheit (Dänemark).

Hotspots in Grenzländern Europas sind im Gespräch, um Flüchtlinge aus den Kernländern der EU fernzuhalten. Griechenland, und andere EU-Grenzländer werden sich bedanken, dem europäischen Gedanken widerspricht es vollends. Konstantin von Notz wird das Gespräch moderieren und kann unter anderem aus seiner Tätigkeit im Innenausschuss des Bundestages die Situation von einer anderen Seite beleuchten.

Fast einer Million Flüchtlinge in Deutschland, so zumindest die Zahlen aus dem
Dezember 2015, stehen monatlich etwa 35  000 Entscheidungen (November 2015) über Asylanträge gegenüber.

Die Unterbringung ist vielfach immer noch nicht zufriedenstellend gelöst. Gemeinden haben teilweise immer noch Mammutaufgaben zu stemmen. Wie steht es um die Integrationsbemühungen? Dr. Henning Görtz wird etwas zum momentanen Stand in Bargteheide sagen. Was gilt es in der nächsten Zukunft zu tun und welche Wünsche gibt es?
An die Politik, von der Politik? Nach Sylvester 2015 hat sich die Wahrnehmung verändert. Neben einer realitischen, kriminalistischen Einordnung, ist umso deutlicher, das integrative
Bemühungen unendlich wichtig sind für ein Zusammenleben, ein dauerhaftes Willkommen. Eine menschenwürdige Versorgung der Menschen ist wichtig. Genauso wichtig ist eine tatsächliche Integration. Und die kommt erst noch.

Zu der Polit-Veranstaltung sind alle herzlich eingeladen.

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erstellt am 03.Feb.2016 | 10:24 Uhr

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