Plattform für Stormarner Künstler

Die nächste Stormart“-Kunstausstellung wird im Bargteheider Stadthaus organisiert (v. l.): Bürgermeister Dr. Henning Görtz, Marie-Laure Bor, Stephanie Duwe,Sabine Meurers von der Stadtverwaltung, Axel Richter vom Kunst-Haus und Eva Witt. Vorn Hardy Fürstenau mit einem seiner Bilder.
Die nächste Stormart“-Kunstausstellung wird im Bargteheider Stadthaus organisiert (v. l.): Bürgermeister Dr. Henning Görtz, Marie-Laure Bor, Stephanie Duwe,Sabine Meurers von der Stadtverwaltung, Axel Richter vom Kunst-Haus und Eva Witt. Vorn Hardy Fürstenau mit einem seiner Bilder.

„Stormart“ zieht von Ammersbek nach Bargteheide: Zirka 80 Kunstschaffende stellen im April 2016 ihre Werke vor

shz.de von
06. Juli 2015, 14:11 Uhr

Die Kunstmesse „Stormart“ zieht nach Bargteheide um. Nach dem erfolgreichen Start im Ammersbeker Gemeindezentrum wird jetzt das Stadthaus Schauplatz der Ausstellung. Am Wochenende 23. und 24. April kommenden Jahres präsentieren sich hier Künstler aus Stormarn.

„Es gibt dafür keine Jury-Auswahl“, sagt Künstlerin Eva Witt vom Organisationsteam, „wir gehen von den künstlerischen Voraussetzungen der Aussteller aus.“ Das mag elitäre Kunstschaffende abschrecken, gehört aber zum Konzept des Ausstellungsteams. Gefragt ist die ganze Bandbreite vom Bildhauen über Textildesign, Fotos und natürlich Bilder. Eva Witt hat sich mit den Künstlerinnen Marie-Laure Bor und Stephanie Duwe zusammengetan, um das Ereignis vorzubereiten.

„Es ist eine basisorientierte Künstlerinitiative“, betont auch Bildhauer Axel Richter, „sie soll das Schaffen aus allen Regionen Stormarns umfassen.“ Der Leiter des Kunst-Hauses am Schüberg, Ammersbek, hebt die Begegnungsqualität der Künstler untereinander und mit den Besuchern hervor. Es gehe um Kommunikation unter Einzelgängern und ohne ein Konkurrenzdenken. „Künstlerisches Verständnis ist nicht von oben herab machbar.“ Richter hat die erste „Stormart“ zusammen mit Hardy Fürstenau organisiert.

Das Stadthaus wird unentgeltlich für die „Stormart“ zur Verfügung gestellt. „Das Konzept ist tragfähig“, sagt Bürgermeister Dr. Henning Görtz, „und wir haben großes Interesse an künstlerischen Aktivitäten.“ Auch der Erfolg der ersten Ausstellung in Ammersbek spreche dafür. „Im vergangenen Jahr hatten wir über 1000 Besucher“, betont Richter.

Etwa 80 Künstler finden Platz im Stadthaus. Ab dem 15. Juli können Künstler noch unverbindlich ihr Interesse bekunden. Am 1. Oktober beginnt die Anmeldephase. Bis zum 15. November wird eine verbindliche Anmeldung nötig, dazu muss eine Teilnahmegebühr überwiesen werden. „Die wird zwischen 60 und 75 Euro liegen“, erklärt Hardy Fürstenau. Dafür erhalten die Aussteller zwei bis drei Meter Standfläche. Reservierungen gibt es in der Reihenfolge der Zahlungseingänge.

Die Jugendfeuerwehr Timmerhorn wird für die Verpflegung der Besucher sorgen. Veranstalter ist wieder der Förderverein des Kunst-Hauses am Schüberg. Das sei eher aus der Not heraus geboren, so Richter: „Denn wir haben bisher keinen Verein gefunden, der diese Aufgabe übernehmen möchte.“ Dafür gibt es einige Sponsoren, darunter die Kulturstiftung der Sparkasse Stormarn. Es wird wieder kein Eintrittsgeld erhoben.

www.stormart.de



zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen