Pflasterung in „Tortenform“

Der Rosenweg ist eine Einbahnstraße zur Ausfahrt aus der Siedlung Hasenberg geworden. An der Ecke zum Ernst-Barlach-Ring findet man die Protestschilder der Anwohner.
Der Rosenweg ist eine Einbahnstraße zur Ausfahrt aus der Siedlung Hasenberg geworden. An der Ecke zum Ernst-Barlach-Ring findet man die Protestschilder der Anwohner.

Kreisel Rausdorfer Straße wird wahrscheinlich am 5. Juli freigegeben / Weitere Maßnahmen folgen

shz.de von
17. Juni 2014, 13:26 Uhr

Die Bauarbeiten für den Kreisel Rausdorfer Straße kommen gut voran: Am 4. Juli erfolgt die Asphaltierung, die Freigabe wahrscheinlich am 5. Juli. Der Bauausschuss hat sich für eine Pflasterung mit Steinen in „Tortenform“ wie in der Lütjenseer und Rausdorfer Straße entschieden.Weiter gebaut wird anschließend an der Rausdorfer Straße. Dort stehen die Deckenerneuerung und die Fußwege an.

Mit der Fertigstellung des Kreisels endet dann auch der Ärger für die Anwohner des Hasenbergs, die sich durch den Durchgangsverkehr gestört fühlen und mit Schildern „Raser – Nein, Danke“ und “Dank an die CDU und die Grünen“ bemerkbar machen. Oft würde in Ernst-Barlach-Ring, Rosenstraße und Riedenbusch zu schnell gefahren, hatten sich die Bewohner beim Bauausschuss beschwert. Bürgermeister Walter Nussel wurde aufgefordert, die Schließung der Durchgänge an der Rosenstraße und am Riedenbusch zu veranlassen.

Bodo Lork, Fachdienstleiter Ordnung und Verkehr, hat sich selbst an zwei Morgen an die Straße postiert, um sich ein Bild zu machen: „So viel Verkehr ist da gar nicht, und ich habe auch keine auffällige Geschwindigkeit bemerkt“, sagt er. Die Anlieger der Spielstraßen, in der nur 7 km/h erlaubt sind, haben normalerweise gar keinen Durchgangsverkehr. Um den Abfluss des Verkehrs aus der Siedlung Hasenberg zügig zu gewährleisten, wurden die Durchgänge geöffnet. „Wir haben den Weg aber nicht als offizielle Umleitung ausgeschildert und auch keine Werbung dafür gemacht, um keine auswärtigen Fahrer anzulocken. Die Anwohner haben den Weg allein gefunden“, betont Bürgermeister Walter Nussel, der zudem davon ausgeht, dass sich auch sonst kaum jemand exakt an die Geschwindigkeitsbegrenzung halte. Ortsfremde Kennzeichen erklären er und Lork sich so, dass es sich entweder um Besucher handelt oder Firmenwagen der Anwohner. Bis zum 5.Juli sollte es mit gegenseitiger Rücksichtnahme noch gehen.

Die nächste Baustelle ist in der Gadebuscher Straße geplant: Dann wird endlich die lange beschlossene Querungshilfe gebaut. Dafür ist eine Sperrung der Gadebuscher Straße über etwa vier Wochen nötig.

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