Kantersieg : Perfekter Saisonstart

Hürde übersprungen: Reinfelds Christoph Böckelmann entgeht der Attacke von Dornbreites Michael Alexander Tietz (am Boden).
Hürde übersprungen: Reinfelds Christoph Böckelmann entgeht der Attacke von Dornbreites Michael Alexander Tietz (am Boden).

Fußball-Landesligist SV Preußen Reinfeld besiegt Dornbreite Lübeck mit 5:1 / Sechs Punkte aus zwei Spielen

shz.de von
08. August 2018, 16:35 Uhr

Besser hätten die ersten zwei Partien der neuen Landesliga-Saison nicht laufen können. Nach dem Arbeitssieg in Pansdorf fuhren die Fußballer vom SV Preußen Reinfeld nun einen 5:1 (1:0)-Kantersieg beim Oberliga-Absteiger FC Dornbreite Lübeck ein. „Ein insgesamt verdienter Sieg für uns – vielleicht zwei Tore zu hoch. Nichtsdestotrotz geht der Saisonstart fast nicht besser“, sagte Trainer Michael Clausen hochzufrieden.

Neben den nun sechs Punkten auf dem Konto stehen die Stormarner auch noch im Halbfinale des Landespokal-Wettbewerbs. „Die Ergebnisse sprechen derzeit für sich“, so Clausen voll des Lobes. In der Hansestadt präsentierte sich seine Mannschaft erneut in bestechender Form. Über weite Strecken der Partie ließ der SVP den Gegner zwar kommen, doch die schnellen Konterangriffe führten zu vielen gefährlichen Torchancen.

Das Halbzeitergebnis sei, Clausens Meinung nach, für die Lübecker noch schmeichelhaft gewesen. Einzig Benedikt Decker (37.) – sein Trainer bescheinigte ihm eine „überragende Leistung“ – traf einmal für die Reinfelder ins Schwarze. Preußens Torjäger Kristof Rönnau hatte indes Ladehemmungen. Der Stürmer vergab in der ersten Halbzeit gleich drei hochkarätige Möglichkeiten (15./20./25.).

Beinahe hätte es direkt nach dem Wiederanpfiff ein Dornbreiter Tor gegeben, doch Jan-Niklas Vogt war noch rechtzeitig nach hinten geeilt und kratzte den Ball von der Linie (47.). „Alles in allem standen wir in der Abwehr aber sehr gut. Das hat mir gefallen“, bilanzierte Clausen.

Zur Freude des Reinfelder Trainers erhöhten seine Schützlinge in der Folge den Aufwand wieder und legten das zweite Tor durch Dennis Schecke (61.) nach. Beim Kopfballtor von Lübecks Kapitän Kolja Schlichte (67.) war die Hintermannschaft der Stormarner dann doch einmal unachtsam. „Zum Glück hatten wir aber auf alle Aktionen die passende Antwort“, so Clausen. Damit meinte der Übungsleiter den Treffer von Dennis Lie (69.) zwei Minuten später, der eine Art Vorentscheidung war.

Der Gastgeber hatte durch den Lattenschuss von David Senghore (85.) nochmals die Chance, den Anschluss herzustellen. Reinfeld ließ bis auf diese Szene aber nichts mehr anbrennen und erzielte in der Nachspielzeit sogar noch zwei Treffer. Der eingewechselte Mark Heinze (90.+1) und Patrick Schröder (90.+3) sorgten für den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Begegnung.

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