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„The Voice of Germany“ : Peers Stimme geht unter die Haut

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der 18-Jährige Peer Richter aus Bad Oldesloe hat bei „The Voice of Germany“ viele bezaubert. Doch für den Einzug ins Finale reichte es nicht.

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2013 | 09:31 Uhr

Völlig souverän eröffnete Peer Richter an der Seite von Pop-Sternchen Katy Perry („Unconditionally“) am Freitagabend das Halbfinale der preisgekrönten Casting-Show „The Voice of Germany“. Luft zum Durchatmen gab es für den jungen Schleswig-Holsteiner kaum, denn bereits zu Beginn der Sendung stürzte sich der 18-Jährige im Cross-Battle in den gesanglichen Schlagabtausch mit Kandidat Chris Schummert (Team Samu). Die Zuschauer und fünf Musiker entscheiden Woche für Woche, welche Sänger in die nächste Runde einziehen. Am Ende bleibt die beste Stimme über.

Wie gewohnt hatte sich Peer zusammen mit seinem Coach Max Herre einen deutschen Titel ausgesucht. Mit dem Song „Unter die Haut“ von Tim Bendzko und Cassandra Steen wollte er die Herzen der Zuschauer erreichen. Gefühlvoll, ruhig und ganz nah am Text präsentierte sich der Bad Oldesloer auf der Bühne und überzeugte damit Coaches und Studio-Publikum gleichermaßen. Mit geschlossenen Augen und in seine eigene Welt versunken, öffnete Peer Richter seine Seele für einen kurzen Moment. „Es gibt wenige Leute, die in deutscher Sprache so viel Gefühl transportieren können und das macht Peer besonders und einzigartig“, beurteilte Mentor Max Herre den Auftritt des jungen Sängers.

Kurz danach stand das Ergebnis fest. Lediglich 28,7 Prozent der Zuschauer entschieden sich für Peer. Sein Konkurrent, der 20-jährige Chris Schummert, hatte mit seiner Country angehauchten Version des The Police-Klassikers „Every Breath You Take“ durch mehr Individualität bestochen. Mit 71,3 Prozent erreichte der Berliner das Finale, zog jedoch vorher den Hut vor seinem Konkurrenten. „Ich traue mich nicht an deutsche Texte ran. Das überlasse ich Peer. Nur er kann diese Lieder mit so viel Gefühl transportieren.“

Das Aus bei der Casting-Show bedeutet aber nicht unbedingt das Ende der musikalischen Laufbahn. Peer Richter hat erst vor drei Jahren mit dem Singen angefangen. „Irgendwann kam er aus der Schule und meinte: „Mama, da war keiner zum Singen, da hab' ich das gemacht“, erzählt seine Mutter. Der 18-Jährige spielt drei Instrumente: Saxofon, Schlagzeug und Gitarre. Auch auf Schulfeiern hat er schon gesungen. Darum meldete ihn seine Schwester für die Sendung an. Besonders Sängerin Nena liebte seine Stimme: „Ich flippe aus, das ist einfach unfassbar, herrlich“.

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