Trittau : Patrick Lanquillon ist der neue König

Der neue Hofstaat: Patrick Lanquillon (Mitte) mit Ritter Norbert Weber und Ritterin Kathrin Weber Im Vordergrund die Jungschützenkönigin Samira Juknewicz mit Amy Schiemann und Ronja Wilken.
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Der neue Hofstaat: Patrick Lanquillon (Mitte) mit Ritter Norbert Weber und Ritterin Kathrin Weber Im Vordergrund die Jungschützenkönigin Samira Juknewicz mit Amy Schiemann und Ronja Wilken.

Patrick „Der Unerwartete“ Lanquillon wurde bei der traditionellen Proklamation in Trittau zum neuen Schützenkönig ausgerufen.

shz.de von
19. August 2018, 22:16 Uhr

Wer glaubt, Königsproklamationen seien nur ein Programmpunkt im Ablauf eines Schützenfestes, der war noch nie in Trittau. Die Proklamation der neuen Majestäten wird beim größten Schützenfest im Kreis Stormarn stets zu einem Event, und so war es auch wieder während des Katerfrühstücks am Sonnabend.

Bevor Patrick Lanquillon („Der Unerwartete“) zum neuen Schützenkönig ausgerufen wurde, hatten sich die Verantwortlichen des Vereins einige Gags einfallen lassen. So mussten die Jungschützen aus einer großen Box zunächst Seile ziehen, an deren Enden entweder ihre Ergebnisse hingen – oder eben auch nicht.

Bei der Ernennung zum Schützenkönig ging es im wahrsten Sinne feucht-fröhlich zu. Die möglichen Titelanwärter wurden auf ihre Wetterfestigkeit geprüft. Das übernahm Heino Röper von der Königskommission mit einer Gießkanne, die er behutsam über den Köpfen der Kandidaten entleerte.

Die Ergebnisse: Schützenkönig Patrick Lanquillon, 1. Ritter Norbert Weber, 2. Ritterin Kathrin Weber und 4. Platz Sandra Lanquillon. Bei den Jungschützen wurde Samira Juknewicz Jungschützenkönigin. 1. Jungschützenritterin ist Amy Schiemann, 2. Jungschützenritterin ist Ronja Wilken, und den vierten Platz sicherte sich Lena Witten.

Weitere Höhepunkte des 84. Volks- und Schützenfestes waren die Trittauer Party-Nacht mit der Gruppe „Tin Lizzy“ und der traditionelle Festumzug mit rund 800 Teilnehmern aus vielen Gastvereinen aus dem Kreis Stormarn, dem Herzogtum Lauenburg sowie Hamburg. Der Zug durch den Ort wurde natürlich auch von Bürgermeister Mesch sowie von sechs Musikzügen begleitet. Dazu gehörten die Möhnsener Musikanten, das Blasorchester Jesteburg, der Spielmannszug Traventhal, die Musikzüge der Feuerwehren Trittau und Hoisdorf sowie die „Original Ostholsteiner“. Auch eine Abordnung der Bundeswehr marschierte mit. Es handelte sich um Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte, Holstein.

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