Pastorin wieder weg

Pastorin Lisa Schwetasch wird zum 1. Februar die Pfarrstelle in Sülfeld besetzen.
Pastorin Lisa Schwetasch wird zum 1. Februar die Pfarrstelle in Sülfeld besetzen.

Lisa Schwetasch verlässt nach wenigen Monaten die Kirchengemeinde Sülfeld

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09. Mai 2014, 16:08 Uhr

Die Kirchengemeinde Sülfeld steht erneut ohne Pastor da. Lisa Schwetasch (Foto), die erst Anfang des Jahres als Pastorin zur Anstellung in das Pfarramt gezogen war, verlässt die Gemeinde mit sofortiger Wirkung in Richtung Altholstein. Dort wird die 27-Jährige als Pastorin in einem Teampfarramt arbeiten. Diese Entscheidung teilte das Landeskirchenamt gestern mit.

Lisa Schwetasch war nach dem Abschluss ihrer Vikariatszeit der Kirchengemeinde Sülfeld zugewiesen worden, die selbst keinen Nachfolger von Michael Dübbers gefunden hatte. Wiltraud Schuchardt hatte ihr Amt nicht angetreten, weil ihr der Rückhalt nicht groß genug war.

Dass Lisa Schwtasch geht, „bedauern wir sehr“, sagt Sülfelds Kirchenvorsteher Ulrich Bärwald. Er betont, dass es keinen konkreten Anlass für die Entscheidung gegeben habe. Es lagen auch keinerlei Verfehlungen vor. Das bestätigt auch Pastor Wolfgang Stahnke, Sprecher des Landeskirchenamts. „Es hat gemeinsame Gespräche gegeben“, so Stahnke. Danach sei die Entscheidung so getroffen worden. Er sagt aber auch: „Es ist schmerzlich für alle.“

Gottesdienste, Beerdigungen, Trauungen, Taufen und Konfirmationen in Sülfeld und Grabau werden von Dagmar Rosenberg und anderen übernommen. Dagmar Rosenberg ist Pastorin zur besonderen Verwendung und wird in Sülfeld einspringen. „Wie es weitergehen wird, darüber muss der Kirchengemeinderat entscheiden“, sagt Stahnke. Ulrich Bärwald rechnet damit, dass sich erst nach den Sommerferien etwas ergeben wird.

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