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Panne auf der A24 – Bagger von Brückenteil getroffen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Von Freitagabend an war die A24 zwischen Reinbek und dem Autobahnkreuz Ost wegen Brückenabrissarbeiten gesperrt. Die marode Brücke zwischen Glinde und Willinghusen (K109) ist fast 80 Jahre alt und war bereits stark beschädigt.

Nachdem Sonnabend um 6 Uhr die Abrissarbeiten planmäßig begonnen hatten, kam es gegen 12.45 Uhr zu einem Unfall. „Nachdem zwei Spezialbagger die Brücke fast komplett mittig durchtrennt hatten, stürzte das Bauwerk wie geplant in sich zusammen“, erklärte Bauleiter Steffen Happke von der Firma Johann Bunte. „Als die Brücke in sich zusammen fiel , stürzte ein Teil des Brückenkopfs auf einen neben der Brücke stehenden Kettenbagger der für das Verladen des Bauschutt zuständig war“, so Happke weiter. Der Maschinenführer war zu diesem Zeitpunkt außerhalb des Baggers und kam somit mit dem Schrecken davon. Der 200  000 Euro teure Kettenbagger wurde so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war. Auch in der Nacht zum Sonntag hämmerten permanent die Hydraulikmeißel der tonnenschweren Abriss-Bagger auf das alte Brückenbauwerk ein. Vier Bagger sind zeitgleich im Einsatz und „knabbern“ das über 30 Meter lange Bauwerk Stück für Stück weg. Bauleiter Steffen Happke von der Firma Johann Bunte hielt auch Nachts die Baustelle sowie die Uhrzeit im Blick. „Der Zeitplan muss unbedingt eingehalten werden und momentan läuft alles nach Plan“, berichtet Happke. Am frühen Sonntagmorgen war von der fast 80 Jahre alten Brücke kaum noch etwas zu erkennen.

Zum Schutz der Fahrbahn unter der Brücke war diese zuvor mit einem dicken Schutzbett aus Kies bedeckt worden.

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