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Bargteheide : Online-Handel und kostenloses Parken

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die beiden Bürgermeisterkandidaten diskutieren mit Kaufleuten.

Es sollte nur ein Punkt auf der Tagesordnung sein. Doch die bevorstehende Bürgermeisterwahl beherrschte den Stammtisch der Bargteheider Kaufleute. Mit ihnen und vielen weiteren Gästen diskutierten die Kandidaten Birte Kruse-Gobrecht und Sven Noetzel.
Sie sei begeistert vom vielfältigen Engagement des Rings Bargteheider Kaufleute für die Stadt, sagte die Kandidatin: „Als Bürgermeisterin würde ich ein Stück Lobbyarbeit für die Innenstadt betreiben.“ Noetzel lobte das engmaschige Netzwerk von Vereinen und Institutionen in Bargteheide. Deshalb habe er nicht lange gezögert, als die CDU ihm die Kandidatur antrug. Ihr habe man die bereits bei der letzten Wahl angeboten, so Kruse-Gobrecht: „Gegen einen erfolgreich Amtierenden wollte ich aber nicht in den Ring steigen.“

Der Stadtdialog müsse in feste Formate eingebunden sein, sagte sie, „er könnte ergebnisorientierter sein“. Sie werde den RBK dabei unterstützen, neue Geschäftsideen zu entwickeln, um sich von Online-Angeboten abzuheben. In Teilbereichen sei der Handel noch nicht gut aufgestellt, so der RBK-Vorsitzende Andreas Luther: „Als Mann finde ich hier kaum Textilien.“

Die Verwaltung müsse sich auf ihre Kernaufgaben beschränken, so Noetzel. Er habe mit der WAS bereits Gewerbegebiete entwickelt und werde sich für Neuansiedlungen mit Hauptsitz in der Stadt einsetzen: „Bargteheide lebt im Wesentlichen von der Gewerbesteuer.“

Das kostenlose Parken ist ein wichtiger Punkt für die Kaufleute: „Das ist ein Schlüsselthema und unser Standortvorteil“, so Lutz Herberg. Er kritisierte den Internetauftritt der Stadt, in dem nicht ausreichend auf das Handelsangebot hingewiesen werde. Da gebe es Luft nach oben, gab ihm Kruse-Gobrecht Recht: „Am Bahnhof könnte eine Orientierungstafel über den Fachhandel aufgestellt werden. Sie verwies auf das Problem der Dauerparker in der Innenstadt und schlug vor, das kostenlose Parken auf zwei bis drei Stunden zu begrenzen.

„Kein Ticketschreiber kann seinen Arbeitsplatz durch die Einnahmen refinanzieren“, sagte Noetzel. Er schlägt ein Parkscheibensystem vor, um die Parkplätze zu bewirtschaften: „Das muss kontrolliert werden, dabei geht es nicht um die Einnahmen.“ Auch er findet den Internetauftritt schlecht und unübersichtlich. Für eine Verbesserung müssten aber dicke Bretter gebohrt werden.

Wolfgang Sarau hatte ein gutes Schlusswort parat: „Mir ist es egal ob Frau oder Mann oder Partei, mir geht es darum, dass ein guter Job gemacht wird.“

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