Goldjunge : Ole Spoth sichert sich Landestitel Nummer zwei

Die entscheidenden Punkte zum Titelgewinn holte Ole Spoth an den Ringen.
Die entscheidenden Punkte zum Titelgewinn holte Ole Spoth an den Ringen.

Ole Spoth vom TSV Bargteheide hat nach den Landesmehrkampfmeisterschaften nun auch den Titel bei den Landesmeisterschaften der Kürturner in Kiel geholt. Vereinskamerad Luis Rönicke triumphiert ebenfalls.

shz.de von
30. Juli 2015, 07:30 Uhr

Das Double ist perfekt: Nachdem Ole Spoth vom TSV Bargteheide sich bei den Landes-Mehrkampfmeisterschaften bereits den Titel gesichert hatte, gewann der Stormarner nun auch den Titel bei den Landesmeisterschaften der Kürturner (Leistungsklasse 2) in Kiel-Friedrichsort.

Bei den A-Jugendlichen triumphierte der Bargteheider mit 62,60 Punkten vor George Holz, der es auf 62,00 Punkte brachte. Holz hatte zwar am Boden, am Barren und am Reck leichte Vorteile, doch an den Ringen und am Sprung holte Spoth die entscheidenden Punkte zum Sieg.

Bei den B-Jugendlichen (Jahrgang 2000) machten zwei Bargteheider indes den Titel unter sich aus. Am Ende hatte Luis Rönicke die Nase mit 63,85 Punkten gegenüber Vereinskamerad Nicolai Ehrengut (60,50) die Nase vorn.

Bei den P-Stufen Landesmeisterschaften waren zudem fünf Bargteheider an den Start gegangen – und verpassten eine Medaille in der Landeshauptstadt. Jorris Kieling und Niklas Schwarzmayr (Jahrgang 2006) belegten in einem Feld von 16 Turnern die Plätze neun und elf. „Es war ihr erster Wettkampf auf Landesebene, beide waren deshalb sehr aufgeregt. Durch kleine Unkonzentriertheiten haben sie letztlich wertvolle Punkte verschenkt und dadurch eine noch bessere Platzierungen verpasst“, sagte Pressewartin Irmgard Pötschick.

Ian Grimm sorgte mit 80,85 Punkten und Platz vier im Jahrgang 2002 für das beste Ergebnis der Bargteheider Youngster, verpasste eine Medaille dabei denkbar knapp. Mathis Kieling landete auf Rang fünf (79,40). Der Bargteheider hatte sich bei seinem ersten Sprung eine Bänderverletzung zugezogen und konnte daher keinen zweiten Durchgang absolvieren. „Die Barrenübung hatte er noch gut hinbekommen, leider war die Landung beim Abgang etwas unsicher, dadurch hat er Punktabzüge erhalten“, erklärte Pötschick. Auf Rang sieben landete Nico Höhnl (78,30).


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