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Wat ne Gaudi : Oetjendorf? – Mitten in Bayern!

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr in Oetjedorf sucht in Stormarn seinesgleichen / Noch größer im kommenden Jahr

Etwa 2500 Gäste pilgerten am Sonnabend zum wohl größten Oktoberfest in der Region nach Oetjendorf. Die freiwillige Feuerwehr des 330-Seelen Ortsteils der Gemeinde Hoisdorf hatte in diesem Jahr ein noch größeres Zelt aufbauen lassen. Und es waren wieder „Die Dorfer“, eine Band von vier Vollblutmusikern aus dem österreichischem Dorfgastein im Salzburger Land, die von Beginn an fast nonstop bis 2 Uhr in der Nacht für Stimmung unter dem Zeltdach sorgten. Sogar zum Frühschoppen am Sonntag kamen noch einmal mehr als 300 Besucher, um dass einzigartige Showprogramm der Dorfer live zu erleben.

Schon früh am Abend hielt es niemanden mehr auf seinem Sitzplatz. Vielmehr standen Männer in Trachtenhemden und Lederhosen auf den Bänken, Frauen in Dirndln ebenso und alle klatschten begeistert mit oder prosteten sich mit Maßkrügen zu. Ganze Tischreihen wurden angehoben, und irgendwann standen die Musikanten selbst im Publikum, spielten auf den Tischen und zweigten dabei einmal mehr ihr großes Repertoire und ihr musikalisches Können. Um dem großen Ansturm gerecht zu werden, hatte Zeltwirt Sesiani aus Trittau sogar zwei lange Tresen an den Seiten aufgebaut und diese in einen Anbau außerhalb des großen Zeltes verlegt. Und weil die Küche, die in diesem Jahr von der Schlachterei Hassler bedient wurde, in einem weiteren Anbau abseits des großes Trubels untergebracht war, stand den Feierwütigen in diesem Jahr noch mehr Platz zur Verfügung.

Größer kann man in Oetjendorf auf dem Bolzplatz nicht mehr aufbauen, weil auch noch ausreichend Parkraum zur Verfügung stehen muss. „Wir haben wohl bemerkt, dass im Vorwege viele Menschen nach Karten für Sonnabend gefragt haben, sogar per Kleinanzeige in den Wochenzeitungen. Nun wollen wir gern im kommenden Jahr das Fest um einen Tag erweitern“, sagt Ortswehrführer Rüdiger Einfeld. Er könne sich vorstellen, die Kapazität am Sonnabend auf etwa 1800 Gäste zu beschränken und dafür bereits am Freitagabend zum Oktoberfest zu bitten. So könnten auch diejenigen zufrieden gestellt werden, die für den Sonnabend keine Karte mehr bekommen hätten.

Zu Beginn des Festes dankte des Festausschuss Arne und Rita Westphal, die in jedem Jahr immer wieder ihr Gelände für diese Veranstaltung kostenlos zur Verfügung stellen. Das wollen die beiden auch im kommenden Jahr wieder machen. Auch „Die Dorfer“ sind dann wieder zu Gast auf der Oetjendorfer Oktoberfestbühne. Und wer sich nicht jetzt schon um Karten bemüht, könnte eventuelle später gar leer ausgehen.


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erstellt am 01.Okt.2013 | 00:31 Uhr

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