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Siek-Meilsdorf : Oetjendorf erneut nicht zu schlagen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Beim Amtsfeuerwehrfest in Meilsdorf gewann die Wehr Oetjendorf den Schnelligkeitswettkampf zum dritten Mal hintereinander.

Die Fans stürmten jubelnd das Spielfeld, auch wenn es nicht um die Fußball-Meisterschaft ging. Die Fans, das waren die Ehefrauen und Freundinnen der Oetjendorfer Feuerwehrmänner, und der Jubel galt ihren Jungs, die, obwohl noch gar nicht offiziell verkündet – als Sieger der Schnelligkeitswettkämpfe beim Amtsfeuerwehrfest in Meilsdorf feststanden.

Mit einem Kinderfest am Donnerstag (wie berichtet) und den Sonnenschein-Wettkämpfen am Sonnabend feierte die Meilsdorfer Wehr, eine von neun Ortswehren im Amtsbereich Siek, ihren 75. Geburtstag. Kreisbrandmeister Gerd Riemann ging zum Auftakt auf den Sinn und Zweck solcher Wettkämpfe ein. „Viele halten das für überflüssig, aber das stimmt nicht. Bei den Wettbewerben wird die Schlagfertigkeit und die Schnelligkeit der Wehren geübt unter Beweis gestellt, und Fehler können korrigiert werden, das ist in Ernstfällen lebenswichtig.“

Alle neun Wehren aus den sechs Amtsgemeinden Braak, Brunsbek mit den Orstwehren Kronshorst, Papendorf und Langelohe, Hoisdorf mit Hoisdorf und Oetjendorf, Stapelfeld sowie Siek mit Siek und dem Gastgeber Meilsdorf waren zum Wettkampf angetreten, der aus folgende Aufgaben bestand: Die einzelnen Wehren müssen zwei jeweils 20 Meter lange B-Schläuche bis zu einem Verteiler legen, von dort aus müssen die Angriffstrupps mit zwei C-Schläuchen die gefüllten Wasserkanister von einem Gerüst spritzen. Klingt einfach, aber der Fehler steckt immer im Detail. Da sitzt eine Schlauchverbindung nicht hundert Prozent richtig oder der Druck der Tragkraftspritze stimmt nicht.

Als Gewinner der Vorkämpfe konnten sich Oetjendorf, Papendorf und Siek für das Finale qualifiziert, dessen Ergebnis äußerst knapp war. Der dritte Platz ging an Siek, Zweiter wurde die Ortswehr Papendorf, und ganz oben auf dem Treppchen standen die Oetjendorfer Feuerwehrleute. Damit dürfen sie den Silberpokal behalten, den Oetjendorf hatte auch die Wettbewerbe 2014 und 2015 gewonnen.

Kleiner Wermutstropfen: Zwei Feuerwehrmänner verletzten sich bei den Wettkämpfen, es blieb aber zum Glück bei Blessuren.

Zum ersten Mal in Stormarn wurde in Meilsdorf das Goldene Feuerwehr-Ehrenkreuz für 50-jährige Zugehörigkeit verliehen. Kreispräsident Hans-Werner Harmuth zeichnete den ehemaligen Braaker Gemeindewehrführer Gerhard Hintz aus. Zum Abschluss des Amtsfeuerwehrfests spielte die Band „Tonados“ am Sonnabendabend.

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