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Oberstes Gesetz im Umgang mit Kunden: Freundlich sein!

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erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hohenlockstedt | 88 Millionen Euro Jahresumsatz, 500 Mitarbeiter, internationale Produkte, Kunden in der ganzen Welt: Man ahnt, dass hinter dem Erfolg des Pharmaunternehmens Pohl-Boskamp ein funktionierender Verwaltungsapparat stecken muss. Wie es in den Büroräumen im Hohenlockstedter Hauptsitz aussieht, erfuhren die Schüler der Klasse 8a der Wilhelm-Käber-Schule im Rahmen des Projektes "Zeitung in der Schule" (Zisch).

Rüdiger Pohlmann, Leiter des Bereiches Social Management bei Pohl-Boskamp, gewährte den 13- bis 15-Jährigen und ihrer Lehrerin Mareike Fock einen Einblick in die Welt der Arzneimittelherstellung. Und stellte klar: "Genauso wichtig wie die Produktion ist das ganze Drumherum in der Verwaltung!"

Die 30 Jungen und Mädchen haben für ihren Zisch-Bericht das Thema: "Wie wird die ,Party bezahlt? Arbeiten im Büro" gewählt. Informationen über die Bereiche Bestellungen und Finanzbuchhaltung lieferten Pohlmanns Kolleginnen Katrin Sittel und Antje Engelbrecht. Oberstes Gebot im Umgang mit dem Kunden, so Sittel: "Freundlich sein!" Nur so könne sicher gestellt werden, dass ein Apotheker, der nach einem erfolgreichen Besuch eines Außendienstmitarbeiters eine Bestellung aufgeben wolle, immer wieder anrufe.

Hat die Ware das Werk verlassen, ist eine andere Abteilung für die weitere Abwicklung des Geschäfts zuständig: die Buchhaltung. Rund 40 000 Rechnungen verlassen jährlich das Unternehmen, berichtete Antje Engelbrecht. Sie klärte die Achtklässler über Skonto und Einzugsermächtigung ebenso auf wie über den Bereich der Kreditorenbuchhaltung.

13 000 Rechnungen gehen im Jahr ein und wollen beglichen werden, etwa für Rohstoffe, Büromaterial, Reinigungsarbeiten oder auch Werbung.

Das Interesse der Schüler am Pharmahersteller hat das Pohl-Boskamp-Team bei diesem Besuch in jedem Fall geweckt: Am Ende gab es erste Anfragen nach Praktikumsplätzen.

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