zur Navigation springen

Pokal-Aus : Oberligist TSV Altenholz eine Nummer zu groß

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Landesliga-Handballerinnen der GHG Hahnheide haben erwartungsgemäß im Landespokal mit 21:38 gegen Oberligist TSV Altenholz den Kürzeren gezogen. Trainer Thies Nowacki war dennoch zufrieden mit seiner Sieben.

Erwartungsgemäß hat sich Handball-Oberligist TSV Altenholz in der dritten Runde des HVSH-Pokals der Frauen am Dienstagabend bei Landesligist GHG Hahnheide mit 38:21 (19:9) durchgesetzt und damit das Achtelfinale erreicht. Trotz der Schlappe wirkte Thies Nowacki jedoch alles andere als unzufrieden: „Das war eine tolle Möglichkeit für unsere junge Mannschaft etwas zu lernen. Die Mädels haben sich – lautstark von unserer Männermannschaft angefeuert – prima verkauft und dürften einiges mitgenommen haben“, so der GHG-Coach. Ebenfalls zufrieden war auch sein Gegenüber Hauke Scharff: „Wir haben zwar keine überragende Leistung gezeigt, doch unsere Spielanlage war sehr solide“, meinte der TSV-Trainer nach dem Auswärtserfolg.

Die Stormarnerinnen versteckten sich zwar gegen den turmhohen Favoriten nicht, doch wirklich in Bedrängnis brachten die Gastgeberinnen Altenholz zu keinem Zeitpunkt. „Das war nicht anders zu erwarten – gegen solch einen Gegner hast du eigentlich keine Chance“, so Nowacki, der als Ziel ausgegeben hatte weniger als 40 Gegentreffer zu kassieren und mehr als 15 eigene Tore zu erzielen. „Das ist uns gelungen“, freute sich der Coach, der allen Spielerinnen Einsatzzeiten gewährte und sie mit der Marschroute auf die Platte geschickt hatte, mit Freude an die Aufgabe heranzugehen. Das taten die Stormarnerinnen, allen voran die 17-Jährige Pia Uhlenbrook, die mit sieben Treffern erfolgreichste Torschützin der GHG war. „Aber nicht nur bei ihr wurde deutlich, dass wir noch viel zu grün hinter den Ohren sind“, sagte Nowacki und meinte damit vor allem, dass seine junge Mannschaft (Durchschnittsalter 21,4 Jahre) in Sachen körperlicher Robustheit noch deutlich zulegen kann. „In vielen Situationen sind wir einfach noch zu zaghaft – auch in den Landesligaspielen.“ Ein weiteres Manko, an dem zukünftig verstärkt gearbeitet wird, nachdem Altenholz gnadenlos Kapital daraus geschlagen hatte: „Wir müssen die hohe Quote an technischen Fehlern reduzieren, um die Zahl der Tempogegenstöße zu minimieren“, erklärte Nowacki, dessen Sieben alleine 13 Gegenstoßtreffer durch die Altenholzer Flügelflitzerin Nelly Thümer schlucken musste. „Insgesamt aber war das eine runde Sache und hat Spaß gemacht – auch wenn Altenholz eine Nummer zu groß für uns war“, so der GHG-Coach.

 

In einem weiteren Drittrundenspiel empfängt heute (ab 20.15 Uhr) die HSG Reinfeld/Hamberge den THW Kiel.

 

Tore GHG: Pia Uhlenbrook (7), Mareike Eckard, Meike Braun (je 3), Anna Bielfeldt, Meike Stapelfeldt (je 2), Jill Saggau, Liza Bielfeldt, Eyleen Dahms, Christin Hack (je 1).



Karte
zur Startseite

von
erstellt am 17.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen