Oatley und Rehbein noch auf dem Hof

Kristy Oatley (links) und Karin Rehbein  vom Grönwohldhof mischten oft  bei internationalen Dressurwettbewerben mit.  Foto: st
Kristy Oatley (links) und Karin Rehbein vom Grönwohldhof mischten oft bei internationalen Dressurwettbewerben mit. Foto: st

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27. Juli 2011, 03:59 Uhr

Grönwohld | Der Grönwohldhof, der vor allem durch den Deckhengst "Donnerhall" weltweit hohes Ansehen genießt, wird zum Monatsende geschlossen (wir berichteten gestern). Damit gehen eine Ära und mehr als 40 Jahre Dressursportgeschichte zu Ende. Henrik Schulte-Frohlinde (65), der den Grönwohldhof 1990 nach dem Tod seines Vaters Otto Schulte-Frohlinde übernommen hatte, war es, der das ehemalige Gut mit über 200 Hektar zu einem Zuchtbetrieb mit weltweitem Ruf ausbaute. Jetzt sucht er einen Käufer. Dr. Felix Muhl, der den Grönwohldhof genau kennt und vertritt, möchte Aussagen über den angeblichen Weggang von Kristy Oatley und Karin Rehbein im Jahr 2008 richtig stellen. "Die Information, die Damen hätten den Grönwohldhof im Jahr 2008 verlassen, stammt offenbar aus einer Hamburger Veröffentlichung vom April 2008, die schon damals nicht korrekt war. Tatsächlich haben die Damen den Hof nie verlassen. Im Gegenteil ist Frau Rehbein noch heute bei Herrn Schulte-Frohlinde als Bereiterin angestellt und gibt noch immer, wenn auch nur noch bis Monatsende, Dressurunterricht auf dem Grönwohldhof", sagt Felix Muhl. "Auch Kristy Oatley hat ihre Pferde noch immer auf dem Hof und trainiert dort auch bis Monatsende. Die Trennung zwischen den Parteien, die nun erfolgt, war sowohl für die Einsteller als auch die Mitarbeiter lange absehbar und erfolgt im Guten."

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