November mit Höhen und Tiefen

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05. Dezember 2016, 09:28 Uhr

Der November, der letzte Monat des meteorologischen Herbstes, brachte wechselhaftes Wetter. Zunächst gelangte überwiegend kalte Luft in die Region, so dass die Temperaturen allmählich zurückgingen. Dabei fiel immer mal wieder Regen, zu Beginn der zweiten Woche auch Schnee. Ab 11. November sorgte Hoch Siegfried vorübergehend für Wetterberuhigung. Dabei erreichten die Temperaturen auch ihren Tiefpunkt, am 12. November wurden tagsüber nur minus 0,7 Grad gemessen. In den Nächten war es frostig. Den Tiefstwert des Monats von minus 7,1 Grad gab es in der Nacht zum 9. November.

Ab der Monatsmitte brachten die Tiefdruckgebiete Mirja und Nannette wieder deutlich mildere Luft, aber auch ungemütliches Wetter mit vielen Wolken und Regenfällen. Am 21. November stiegen die Temperaturen auf den Höchstwert des Monats von 13,4 Grad. In den letzten Tagen bestimmte überwiegend hoher Luftdruck das Wetter, und die Temperaturen gingen erneut zurück. Erst zum Monatsende setzte sich wieder mildere Atlantikluft durch.

Mit einer mittleren Temperatur von 3,7 Grad fiel der Monat im Vergleich zum langjährigen Mittel 1,1 Grad zu kühl aus. Die Niederschlagsbilanz war leicht unterdurchschnittlich. Mit 54,1 Litern Niederschlag pro Quadratmeter lag der November 8 Prozent unter dem Sollwert. Am meisten Regen fiel mit 11,9 Litern am 6. November. Die Sonne zeigte sich recht häufig, so dass die Sonnenscheindauer mit 72 Stunden 44 Prozent über dem Durchschnitt lag.

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