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travenbrück : Noch mehr Lärm durch klappernde Schutzwand

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ruhe des Klosters ist empfindlich gestört. Minister Buchholz sagt zeitnahe Instandsetzung zu.

von
erstellt am 27.Okt.2017 | 06:00 Uhr

Lautes Klappern statt himmlischer Ruhe: Eine baufällige Lärmschutzwand sorgt für Unmut in Nütschau. Eigentlich sollen sie den Verkehrslärm von der A 21 absorbieren, doch nicht richtig verankerte Elemente verursachen zusätzlichen Lärm, der die Ruhe des Klosters Nütschau empfindlich stört.

Deshalb hatten die Mönche den CDU-Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann eingeladen, der sich im August selbst von der Situation überzeugte. „Bei der gemeinsamen Ortsbegehung mit den Benediktinerbrüdern des Klosters Nütschau wurde schnell klar, dass die Lärmschutzwand in ihrem jetzigen Zustand nicht mehr ihren Zweck erfüllt und dringend saniert werden muss“, so Storjohann, der sich im Kieler Verkehrsministerium für eine rasche Instandsetzung der baufälligen Wand einsetzte – erfolgreich.

„Da die klappernden Elemente lediglich neu fixiert werden müssen, um eine spürbare Entlastung herbeizuführen, kann eine Instandsetzung der Lärmschutzwand relativ schnell und ohne großen finanziellen Aufwand erfolgen“, so Storjohanns Argumentation, die Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz nachvollziehen konnte. Der Minister sagte Storjohann eine zeitnahe Realisierung der Reparaturmaßnahmen zu. Zusätzlich solle der Lärmschutz an der A 21 in diesem Bereich mittelfristig noch einmal durch den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr überprüft werden.

„Ich bin zuversichtlich, dass die Sanierung nun rasch umgesetzt wird und sich die Lärmsituation vor Ort deutlich entspannt. Es ist wichtig für die Region, dass das Kloster Nütschau mit seinem Bildungs- und Tagungshaus, das pro Jahr etwa 22 000 Übernachtungen verzeichnet, ein Ort der inneren Einkehr und Stille bleibt“, freut sich Gero Storjohann über die positive Antwort aus Kiel.

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