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Auswärtsspiel : „Nicht optimal“: VfB-Spieler müssen nach Kiel hetzen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalliga: Lübecker spielen heute um 18 Uhr beim sieglosen Aufsteiger TSV Schilksee.

Keine Zeit zum Verschnaufen hat der VfB Lübeck. Bereits heute Abend geht es für den Fußball-Regionalligisten mit dem nächsten Punktspiel weiter. Um 18 Uhr müssen die Grün-Weißen beim TSV Schilksee ran. Für die Lübecker ist es bereits das vierte Auswärtsmatch in Folge. Und dafür müssen laut VfB-Trainer Denny Skwierczynski noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden. „Es ist halt wie es ist. Nach dem Auftritt am Sonntag in Hildesheim müssen wir nun zur ungewohnt frühen Anstoßzeit unter der Woche nach Kiel reisen – das ist sicherlich keine optimale Spielplangestaltung“, so der VfB-Coach. Viele Spieler müssen sich einen freien Tag nehmen, um rechtzeitig in der Landeshauptstadt zu sein. „Einige hetzen direkt von der Arbeit nach Kiel, eine ideale Vorbereitung ist so nicht möglich“, weiß Skwierczynski.

Nach dem ersten Auswärtserfolg am Sonntag beim VfV Hildesheim (3:1) wollen die Lübecker beim nächsten Aufsteiger nachlegen. „Ein Dreier ist natürlich unser Ziel. Doch einen Selbstgänger erwarte ich im Landesderby nicht. Aber wir wollen den nächsten Schritt nach vorne machen“, unterstreicht der 41-jährige Cheftrainer. Moritz Marheineke, der sein Team in Niedersachsen zuletzt per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 2:1 auf die Siegerstraße führte, erwartet eine schwere Aufgabe „Ich habe den TSV zwar noch nie spielen sehen, erwarte aber ein echtes Kampfspiel, in dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden“, glaubt der VfB-Kapitän, der berufsbedingt ebenfalls erst auf den letzten Drücker in Schilksee eintreffen wird.

Dennis Wehrendt, der den Kontrahenten aus der Landeshauptstadt als eine Mischung aus „Arbeitern mit guten Fußballern“ bezeichnet, hofft, dass seine Elf nachlegt, um in der Tabelle weiter oben heranzurücken. „Fußballerisch ist noch viel Luft nach oben bei uns. Das wissen wir. TSV-Coach Torsten Gutzeit hat zwar gute Jungs zusammen und mit Timo Nath zum Beispiel einen technisch starken Kicker in seinen Reihen. Aber wir wollen gewinnen – das ist unser Anspruch“, macht der Polizeibeamte deutlich, der heute wohl erneut auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld fungieren wird.

„Vollgas-Fußball“ verspricht Jan-Andre Sievers gegen den noch sieglosen Aufsteiger. Der VfB-Neuzugang mahnt allerdings auch: „An der Einstellung oder der Bereitschaft, alles zu geben, liegt es nicht, dass wir erst sechs Punkte auf dem Konto haben. Wir geben immer Gas, haben aber leider nach wie vor den einen oder anderen Fehler im Defensivverhalten und bringen uns dadurch oft um den Lohn unserer Arbeit. Das müssen wir ändern, sonst wird es gegen jeden Gegner schwer – auch gegen einen Aufsteiger wie Schilksee“, so der Neuzugang von Fortuna Köln, der sich beim VfB auf der rechten Außenbahn einen Platz in der Stamm-Elf erkämpft hat.

Derweil wurde das Strafmaß für Jonas Toboll für seine Rote Karte in der Partie gegen Rehden auf ein Spiel festgelegt. Die Sperre hat der VfB-Keeper gegen Hildesheim bereits abgesessen und kann in Schilksee wieder zwischen die Pfosten rücken.

 

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