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Nicht nur zur Wahl, sondern auch zur Tat schreiten

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Innenminister Stefan Studt hat 28 Frauen und Männer für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik mit der Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel ausgezeichnet – darunter auch vier Lokalpolitiker aus Stormarn. „Demokratie braucht Bürgerinnen und Bürger, die nicht nur zur Wahl gehen, sondern auch zur Tat streiten“, sagte Studt gestern auf der Festveranstaltung in Büdelsdorf. „Eine aktive Bürgergesellschaft ist ein unverzichtbarer Grundstein für die Stabilität unseres Staates“, so Studt.

Helmut Brüggemann wurde 1970 Mitglied der Gemeindevertretung Rümpel und gehörte ihr ununterbrochen 43 Jahre lang an. Die Gemeindevertretung wählte ihn für acht Jahre zu ihrem Vorsitzenden. Das Ehrenamt des Bürgermeisters der Gemeinde Rümpel hatte er von 1986 bis 1994 inne; das Amt eines stellvertretenden Bürgermeisters wurde ihm für insgesamt 17 Jahre übertragen. Dem gemeindlichen Bau- und Wegeausschuss stand er 18 Jahre vor. Überörtlich wirkte er im Amtsausschuss und im Schulverband mit. In seiner kommunalpolitischen Karriere war Brüggemann an den Planungen des Gemeinschaftshauses beteiligt und hat die Maßnahme aktiv begleitet, indem er selbst „Hand angelegt hat“. Während seiner Zeit als Bürgermeister wurde der Grundstein für den Ausbau der zentralen Ortsentwässerung, Gasversorgung und Kläranlage in der Gemeinde gelegt.

Manfred Fürstenberg wurde 1982 in Groß Boden erstmals in die Gemeindevertretung gewählt, der gehört er seitdem ununterbrochen an. Seit nunmehr 28 Jahren ist er zudem Bürgermeister. Während seiner Amtszeit als Bürgermeister wurde in den Jahren 1997 bis 1999 das Gemeindehaus in Groß Boden errichtet; dies ist bemerkenswert, weil der Bau weitgehend in Eigenleistung erfolgte.

Hans-Jürgen Köhncke wurde 1966 in die Badendorfer Gemeindevertretung gewählt, der er seither angehört. In diesen vergangenen 48 Jahren hat er sich in verschiedenen Funktionen engagiert – unter anderem war er zehn Jahre lang Bürgermeister und 36 Jahre Stellvertreter.

Peter Lengfeld ist seit 1982 ununterbrochen Mandatsträger in der Gemeindevertretung Travenbrück. Vier Jahre später wurde er stellvertretender Bürgermeisters. Seit 1994 leitet er die Geschicke der Gemeinde als Bürgermeister. Auch auf Amtsebene und im Schulverband ist er engagiert. In seine Amtszeit als Bürgermeister fielen diverse von ihm initiierte Projekte und Maßnahmen: Kauf neuer Feuerwehrfahrzeuge, die Ausweisung von Flächen für Bauland und für Windkraftanlagen, Straßeninfrastrukturmaßnahmen, Herstellung einer zentralen Ortsentwässerung und die Breitbandversorgung.

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