zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 10:20 Uhr

HSG Reinfeld : Neun-Tore-Führung verspielt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld sahen gegen Henstedt-Ulzburg II schon wie die sicheren Sieger aus. Eine Schwächephase brachte die Gäste aberwieder heran.

shz.de von
erstellt am 18.Feb.2014 | 07:00 Uhr

Gegen den SV Henstedt-Ulzburg II reichte es für die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge zu Hause nur zu einem 28:28 (17:13)-Unentschieden. „Am Ende können wir froh sein, einen Punkt geholt zu haben“, erklärte Reinfeld/Hamberges Trainer Detfred Dörling, dessen Team einen Neun-Tore-Vorsprung nach 20 Minuten noch verspielte, kurz vor Abpfiff aber auch noch den Treffer zum 28:29 hätte kassieren können.

„Wir haben sehr stark begonnen“, sagte Dörling. Die HSG zog nach 0:1-Rückstand auf 7:2 davon und erhöhte bis zur 20. Minute auf 16:7. „Wir haben sehr konzentriert in der Abwehr gespielt und hatten tolle Abschlüsse von allen Positionen“, lobte der Coach die bis dahin ansprechende Leistung seiner Mannschaft. Doch dann ließen die Stormarnerinnen unerklärlich nach, so dass die Gäste bis zur Pause auf fünf Treffer verkürzen konnten. „Wir wurden zu lässig, kamen häufig einen Schritt zu spät, sind nicht eingerückt und haben vorne nicht mehr konzentriert abgeschlossen“, ärgerte sich Dörling über die fahrige Spielweise seiner Schützlinge. Ganze sieben Minuten blieb die HSG am Ende der ersten Halbzeit ohne Torerfolg.

Die zweite Hälfte begann fast so, wie die erste geendet hatte. Bereits nach fünf Minuten schafften die Gäste den Anschlusstreffer zum 17:18 – und glichen kurze Zeit später erstmals wieder zum 21:21 aus. In den letzten zehn Minuten entwickelte sich die Partie dann zu einem offenen Schlagabtausch, es wurde richtig spannend. Kurz vor Schluss führte die Dörling-Sieben noch mit 28:27, musste dann aber den Ausgleich zum 28:28 hinnehmen.

Und am Ende hatten die Gäste sogar noch die Chance auf den Siegtreffer. Aber zumindest konnte die HSG verhindern, dass die Henstedter Reserve beide Punkte entführte. Dörlings Fazit, das er mit gemischten Gefühlen zog: „Es war ein tolles, schnelles und faires Handballspiel, das wir gewinnen müssen, wenn wir nur etwas länger die Konzentration hochhalten.“

Tore für die HSG Reinfeld/Hamberge: Sina Rostek (8), Laura Beth (6/2), Kerstin Albrecht, Rika Tonding (je 3), Anna-Lena Tetzlaff, Janine Sachse, Jessica Fuhlbrügge, Lina Tonding (je 2), Maike Wal
deck (1).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen