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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 15:31 Uhr

Neues Bürgerhaus dank Aktivregion

vom

Hohenasper freuen sich über eine Begegnungsstätte für die ganze Bevölkerung

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

hohenaspe | Die großen Bücherregale mit jeder Menge Lesestoff stehen schon, demnächst soll in den Räumen des neuen Bürgerhauses in Hohenaspe auch eine Kuschelecke für die Schulbücherei eingerichtet werden. "Damit man es sich beim Lesen so richtig gemütlich machen kann", erklärt Bürgermeister Hans-Georg Wendrich. Fünf Monate lang wurde das indie Jahre gekommene Haus aus dem Jahr 1887 saniert, erneuert und umgebaut - jetzt soll es zum neuen Mittelpunkt des Dorfes werden.

Gefördert wurde das Ganze von der Lokalen Arbeitsgruppe AktivRegion Steinburg, die 50 000 der benötigten 200 000 Euro übernommen hatte. "Wir versuchen, dadurch die Freizeitangebote für Kinder- und Jugendliche sowie für Senioren zu verbessern - hier haben wir beides", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Reinhold Wenzlaff. Zudem trage man durch die energetische Sanierung aktiv zum Klimaschutz bei.

Außer der Erneuerung von Bodenplatte und -belägen wurden deshalb eine neue Gasbrennwerttherme eingebaut und die Hohlräume zwischen Innen- und Außenwand neu gedämmt. Das Ergebnis: Der Energiebedarf hat sich damit um die Hälfte reduziert. Besonders freut sich Hans-Georg Wendrich aber auch darüber, dass der Charme des historischen Gebäudes beim Umbau nicht verloren ging. "Wir sind stolz, dass wir die Fassade erhalten konnten. So was wird heute ja gar nicht mehr gebaut."

Der Umzug war dringend nötig - denn bis dato war das Bürgerhaus in der ehemaligen Gaststätte nebenan untergebracht. Doch weil die bereits mehr als marode war und bald abgerissen werden soll, fiel die Wahl auf das Nachbargebäude. "Früher war das hier ein Lehrerhaus, in dem zwei Lehrer mit ihren Familien gewohnt haben", erzählt Wendrich, "danach wurden die Wohnungen an Privatleute vermietet." Doch seit die letzten Mieter vor einigen Jahren ausgezogen sind, lag das Haus brach. Mit sichtbaren Folgen. "Als wir hier zum ersten Mal reinkamen, haben wir nur die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen", erinnert sich der Bürgermeister. Doch von dem alten Muff ist heute nichts mehr zu spüren. Hell, großzügig und freundlich erstrahlen die Räume, in denen sich neben der Schulbücherei schon der DRK-Ortsverein häuslich eingerichtet hat. Die beiden örtlichen Gesangsvereine sollen folgen, ein kleines Archiv zum Lagern von Fotos und Akten eingerichtet werden, und auch die Sitzungen der Ausschüsse sollen künftig im Obergeschoss des neuen Bürgerhauses stattfinden. "Es soll ein multifunktional genutzter Raum werden, in dem wir auch mal Gäste empfangen können", so Wendrich.

Davon konnten sich jetzt auch die Mitglieder der AktivRegion überzeugen, die sich bereits einige der bisher 64 geförderten Projekte angesehen hatten. Wenzlaff: "Es ist schön zu sehen, wir gut die Mittel eingesetzt sind."

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