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Heidekamp : Neuer Wagen gibt neuen Schwung für die Wehr

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Freiwillige Feuerwehr nahm das Tragkraftspritzenfahrzeug vom Typ TSF-W in Besitz. Es ist besonders gut für kleine Gruppen geeignet.

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erstellt am 15.Jun.2017 | 06:00 Uhr

Die Freiwillige Feuerwehr Heidekamp ein neues Fahrzeug in Empfang genommen. Bürgermeister Dr. Horst Mosler überreichte symbolisch die Schlüssel für das Tragkraftspritzenfahrzeug vom Typ TSF-W.

Erste Planungen für einen Ersatz des 1991 in Dienst gestellten Löschfahrzeuges wurden bereits im Jahr 2008 initiiert. Das neue Fahrzeug wurde von den Feuerwehrleuten gemeinsam mit dem Hersteller Rosenbauer geplant und somit optimal auf die örtlichen Bedürfnisse angepasst.

Die Gemeinde Heidekamp hat nur eine kleine Wehr. Deshalb ist wichtig, dass sich das Fahrzeug auch gut mit einem kleinen Team bedienen lässt. 1000 Liter Wasser werden mitgeführt, außerdem ist es nun möglich die Atemschutzgeräte bereits während der Anfahrt anzulegen – das spart wertvolle Zeit.

Bürgermeister Mosler lobte die finanzielle Unterstützung durch den Kreis Stormarn und die Zusammenarbeit mit dem Amt Nordstormarn, denn auch das Gerätehaus musste extra umgebaut werden. 220  000 Euro hat Heidekamp insgesamt in den Brandschutz investiert.

Landrat Dr. Henning Görtz machte deutlich, dass neben einer motivierten Mannschaft auch die entsprechende Ausrüstung zur Verfügung stehen müsse, um den Brandschutz in den Gemeinden sicherzustellen. Dass ein neues Fahrzeug das Interesse an der Feuerwehr steigert, zeigte sich daran, dass bereits zwei neue Kameraden den Weg in die Freiwillige Feuerwehr gesucht haben. Das ist auch dringend notwendig, denn vor einigen Jahren noch stand es nicht gut um die Heidekamper Wehr, da die Mitgliederzahlen zu gering waren.

Zur feierlichen Fahrzeugübergabe folgten neben den geladenen Gästen nur wenige Heidekamper der Einladung im Schaukasten der Gemeinde. Diese Form der Bürgerbeteiligung und Werbung für die Wehr hatte im Vorwege für Diskussionen gesorgt.

Obwohl das Feuerwehrfahrzeug bereits zu zwei Einsätzen ausgerückt sei, betonte Wehrführer Stephan Thews, dass der Umgang mit der neuen Technik noch verstärkt geübt werden müsse.

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