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Stormarner Tageblatt

24. August 2017 | 07:25 Uhr

Neue Schaltung: Schluss mit den Staus

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Hansestadt hat den Bereich Autobahnauffahrt Lübeck-Moisling / Gewerbegebiete deutlich verbessert

Rund um die Autobahnauffahrt Lübeck-Moisling und den angrenzenden Gewerbegebieten gab es seit langer Zeit immer wieder Staus. Damit ist jetzt Schluss. Neben der Fahrbahnsanierung hat die Stadt auch an den Ampeln gearbeitet. Die besitzen jetzt eine intelligente Schaltung.

Die Arbeiten an den Signalanlagen in der Kieler Straße sind abgeschlossen. Bereits in der Vorwoche wurden umfangreiche Programmänderungen an den Signalanlagen im Padelügger Weg, einschließlich der Zufahrt zum Citti-Park, vorgenommen.

Besonderes Augenmerk sei auf die koordinierte Schaltung aller Signalanlagen gelegt worden, um den zusätzlichen Verkehr der neuen Kreisstraße13 besser bewältigen zu können, so der Bereich Stadtgrün und Verkehr. „In der Vergangenheit gab es vermehrt und zu Recht immer wieder Kritik zu den Signalschaltungen im Padelügger Weg, da es insbesondere im Bereich der Autobahnbrücke zu den Berufsverkehrszeiten zu Staus und ungünstigen Verkehrsabläufen kam“, räumt die Stadtverwaltung ein. „Mit den neuen Signalprogrammen konnten diese Problempunkte weitestgehend ausgeräumt werden, so dass sich nun ein deutlich besserer Verkehrsfluss ergibt.“

Auch die Abstimmung zwischen den beiden Signalanlagen Padelügger Weg/Herrenholz und Herrenholz/Zufahrt Citti-Park wurden noch einmal verbessert.

Im Bereich der Kieler Straße an der Fußgängersignalanlage auf Höhe der Roggenhorster Straße und im Kreuzungsbereich Hofland/Taschenmacherstraße laufen derzeit noch angepasste Signalprogramme, die nicht in Grüner Welle geschaltet werden, um unnötige Wartezeiten so weit wie möglich zu vermeiden. Erst mit Eröffnung der Kreisstraße K13 werden dann auch hier die Programme, die für eine durchgehende Grüne Welle von der Einmündung Hofland bis zum Herrenholz sorgen, in Betrieb genommen.

Die Planungen zu den neuen Signalprogrammen begannen im vergangenen Herbst und erfolgten durch Verkehrsingenieure des Bereichs Stadtgrün und Verkehr. Durch ein Ingenieurbüro, welches bereits die Nordtangente und die Signalschaltungen auf der Lohmühle bearbeitet hat, erfolgte zudem eine Verkehrssimulation auf der Grundlage von realen und prognostizierten Verkehrsdaten. Bereits bei dieser Simulation zeigte sich ein guter Verkehrsablauf. Sie zeigte aber auch den einen oder anderen Schwachpunkt auf, welcher dann noch vor der Ausführung der Programmänderungen entsprechend angepasst werden konnte.

Mit der Umrüstung der Signalanlagen wurde außerdem eine Kleinzentrale für diesen Streckenzug installiert, die zu einem späteren Zeitpunkt in der Lage sein wird, die Signalprogramme besser den aktuellen Verkehrsverhältnissen anzupassen. Dadurch können unnötig lange Grün- und Wartezeiten reduziert werden. Dazu müssen in den nächsten Wochen und Monaten noch Verkehrsdaten gesammelt werden, was mit Hilfe der Induktionsschleifen in der Fahrbahn erfolgt. Sobald diese Werte vorliegen, kann auf deren Grundlage berechnet werden, welche Verkehrssituationen dann welches der vier zur Verfügung stehenden Signalprogramme erfordert.

Bei den ersten Verkehrsbeobachtungen in der vergangenen Woche zu den Hauptverkehrszeiten zeigte sich, dass sowohl die Grünzeiten dem jeweiligen Verkehrsaufkommen gerecht werden. Gleichzeitig sind auf der Hauptverkehrsrichtung noch erkennbare Reserven vorhanden, so dass der Eröffnung der K13 seitens der Signalanlagen nichts mehr im Wege steht.

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erstellt am 23.Aug.2013 | 09:57 Uhr

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