Neue Kita in Passivhausbauweise

Freuen sich auf  ihre neue  Kita: (v.l.)Die Erzieherinnen Nina Bernsdorf, die Leiterin der neuen Kita, Katrin Dedek und Carolin Bremer kamen mit der Übergangsgruppe zum Richtfest, um sich ihr neues 'Zuhause' ab August schon einmal anzusehen. Foto: Maurer
Freuen sich auf ihre neue Kita: (v.l.)Die Erzieherinnen Nina Bernsdorf, die Leiterin der neuen Kita, Katrin Dedek und Carolin Bremer kamen mit der Übergangsgruppe zum Richtfest, um sich ihr neues "Zuhause" ab August schon einmal anzusehen. Foto: Maurer

Kindertagesstätte an der Großenseer Straße in Trittau feiert Richtfest

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27. Juni 2013, 03:59 Uhr

Trittau | Neugierig schauten die kleinen Zwerge in gelben Schutzwesten, was denn da gebaut wird. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen, die bereits für die neue Kita eingestellt sind und derzeit die Übergansgruppe im DRK-Kindergarten betreuen, waren sie zum Richtfest an die Großenseer Straße gekommen. Hier sollen sie ab 1. August betreut werden.

Nachdem Zimmermeister Jürgen Vagts den Richtspruch verkündet hatte, kam Architekt Gernot Zink von "JB Junges Bauen" zu Wort: "Die Kita wird in Passivhausbauweise erstellt, mit einer Wärmepumpe beheizt, deshalb brauchen wir auch keinen Schornstein." Die natürliche Wärme der Kinder wird mit eingerechnet, die natürliche Verschattung durch die Baumreihe neben der Kita genutzt, damit sich die Gruppenräume nicht so aufheizen. Daher werden relativ kleine Fenster mit eingetönten Scheiben eingebaut.

Durch die gute Dämmung der Blähton- Wandelemente entsteht ein ungewöhnliches Problem: "Wir haben zuviel Energie. Damit es nicht zu warm wird, brauchen wir noch eine Kühlungsanlage", erläuterte Zink. Die zusätzlichen 10 000 Euro zu den geplanten Baukosten von 1,1 Millionen Euro nickten die anwesenden Politiker großzügig ab. Für die 30 Krippenplätze gibt es einen Zuschuss von je 19 000 Euro vom Bund.

Sechs Gruppen, je drei für Krippenkinder unter drei Jahre und für Elementarkinder ab drei Jahre entstehen auf 750 Quadratmetern. Dazu gibt es einen großen Raum, denn es wird ein so genannter Bewegungskindergarten. Das zeigt sich auch im Außenbereich: "Neben den üblichen Spielgeräten soll die Außenanlagen mit Eltern und Kindern gemeinsam geplant werden", kündigte der stellvertretende Bürgermeister Peter Lange an. Er vermerkte, dass alle Gruppen bereits ausgelastet seien. Dazu teilte die Sachbearbeiterin für Kindergartenangelegenheiten im Amt Trittau, Wiebke Loof mit: "Alle 30 Krippenplätze auf der Warteliste der neuen DRK-Kita an der Großenseer Straße sind vergeben. Es liegen noch einige weitere Anmeldungen von Eltern vor, die aber erst für 2014 den Aufnahmewunsch haben. Bis Juli 2014 werden im Zeitablauf etwa ein Dutzend Kinder in der neuen Krippengruppe drei Jahre alt, sodass diese Plätze nachbesetzt werden können. Es sieht also so aus, dass die aktuelle Nachfrage komplett abgedeckt werden kann. Darüber hinaus wird noch der ein oder andere Krippenplatz in der benachbarten DRK-Kita "Löwenhertz" frei werden. Von der Kita "An der Aue" erfuhr ich dagegen, dass die Krippenplätze bereits auf längere Sicht verplant sind". Somit hat Peter Lange mit seiner Ankündigung Recht, wenn er meinte: Über mehr Kitaplätze muss sich die Politik wohl noch mal Gedanken machen".

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