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Bad Oldesloe : Neue Geschäftsführerin im ASB-Regionalverband

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bettina Spechtmeyer-Högel ist jetzt Ansprechpartnerin für 300 Haupt- und Ehrenamtler.

von
erstellt am 06.Dez.2017 | 06:00 Uhr

Der Regionalverband Segeberg-Stormarn des Arbeiter-Samariter-Bunds hat eine neue Geschäftsführerin. Nachdem die Stelle ein Dreivierteljahr unbesetzt war, hat jetzt Bettina Spechtmeyer-Högel den Job übernommen. „Es war gar nicht einfach, jemanden zu finden, der unsere Anforderungen erfüllt“, sagt Landesgeschäftsführer Heribert Röhrig, „aber bei Bettina Spechtmeyer-Högel waren wir uns sofort einig, auch mit dem Personalrat.“

Die 53-Jährige ist Diplom-Kauffrau und kommt aus Todendorf, wo sie 2011 den Vormundschaftsverein Lebenslinien mitgründete. Dort arbeitet sie im Vorstand mit, für den Kindergarten Todendorf macht Bettina Spechtmeyer-Högel das seit 17 Jahren. Politisch ist sie als Gemeindevertreterin für die CDU und als Kreistagsabgeordnete engagiert.

In den vergangenen Jahren arbeitete die Todendorferin als Büroleiterin in einer Familienstiftung in Hamburg. „Das sprang mich sofort an, als ich die Anzeige des ASB für einen Geschäftsführer gesehen habe“, sagt die 53-Jährige, „das, was ich jetzt machen kann, ist eine tolle Kombination aus Betriebswirtschaft und Ehrenamt.“ 150 hauptamtlich Beschäftigte und fast noch mal so viele Ehrenamtler hat der Regionalverband derzeit.

Im Auftrag des Kreises betreibt der ASB die Rettungsdienst-Wachen in Kayhude und Ahrensburg mit Bargteheide. Katastrophenschutz und Fahrdienst sind in Bad Oldesloe beheimatet, die ambulante Pflege in Bad Segeberg. In Reinbek betreibt der ASB eine Kita mit 150 Kindern. An der schnellen Einsatzgruppe stellt der ASB 50 Prozent, es gibt den Sanitätsdienst z. B. bei Stadtfesten, den ehrenamtlichen Katastrophenschutz, die Rettungshunde-Staffel, Krisenintervention und Auslandshilfe.

„In den ersten Tagen und Wochen möchte ich erst einmal alle Mitarbeiter kennenlernen“, sagt Bettina Spechtmeyer-Högel. Mit dem Vorsitzenden des Regionalverbands, Folke Achterberg, hat sie bereits mehrere Standorte besucht. „Ich habe eine neue Freundin gewonnen“, sagt der Oldesloer, der überzeugt ist, dass der ASB genau die richtige Person gefunden hat. Probleme, freie Stellen zu besetzen, gibt es aber nicht nur in der Führungsebene. „Wir haben mittlerweile nicht nur bei Pflege und Kinderbetreuung einen Fachkräftemangel, auch im Rettungsdienst“, sagt Heribert Röhrig.

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