Ahrensburg : Neue Beratungsrunde für die Alte Reitbahn

Bauamts-Chef Peter Kania.
Bauamts-Chef Peter Kania.

Die Mitglieder des Bauausschuss sind sich in Detailfragen uneinig.

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06. September 2018, 14:58 Uhr

Was hat ein Kino mit einem Edeka-Markt zu zun? Antwort: Das eine geht ohne das andere nicht, zumindest dann, wenn hinter beiden Projekten ein und derselbe Investor steckt – die Bremer Melchers-Group. Der gehört ein Grundstück an der Bahnhofstraße in Ahrensburg und inzwischen auch das Grundstück Alte Reitbahn, das jetzt noch als Parkplatz genutzt wird. Ein „Filetgrundstück“, sagen viele. Der Bauausschuss der Stadt wollte am Mittwochabend die Flächennutzungsplanänderung und den Aufstellungsbeschluss für beide Grundstücke verabschieden, doch daraus wurde vorerst nichts. Auf Antrag der Grünen/Bündnis 90 wurden die entsprechenden Tagesordnungspunkte auf die nächste Sitzung verschoben. Die Anzahl der öffentlich geförderten Wohnungen in dem Wohn- und Geschäftshaus Alte Reitbahn und die Zukunft eines Knicks auf dem Grundstück sorgten für unterschiedliche Positionen in den Fraktionen des Gremiums, das zum ersten Mal in der neuen Besetzung von 13 Mitgliedern tagte (früher neun). „Wir sollten bei diesem wichtigen Projekt ein klares Meinungsbild nach außen tragen“, sagte Carola Behr (CDU) und Bauamtschef Peter Kania (Foto) mahnte: „Sie müssen wissen, was sie wollen und was nicht – alles geht nicht.“ Das Thema wird nun noch einmal in den Fraktionen beraten.

Die Melchers-Group will den Edeka-Markt von der Bahnhofstraße an die Alte Reitbahn verlegen und stattdessen, so das Koppelgeschäft mit der Stadt, an der Bahnhofstraße ein Kino mit 700 Plätzen bauen. Auch von der Tagesordnung genommen wurden die Nachtragshaushaltssatzung 2018 und die Haushaltssatzung für 2019 (für Bereich des Bau- und Planungsausschusses).

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