zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

18. August 2017 | 20:31 Uhr

Neue Barnitz-Brücke für Wanderer

vom

Stahlkonstruktion für 50 000 Euro löst marode Holzbrücke zwischen Pölitz und Bad Oldesloe ab

Pölitz/Bad Oldesloe | Die neue Brücke über die Barnitz zwischen Pölitz und Bad Oldesloe in der Pölitzer Schweiz nimmt immer mehr Gestalt an. Das neue Bauwerk mit der Stahlunterkonstruktion und den Eichenbohlen ersetzt die rund 20 Jahre alte Holzbrücke, die durch die Witterungseinflüsse doch sehr marode geworden war. Die Stadt hatte bei der alten Brücke bereits Warnschilder aufgestellt und darauf hingewiesen, dass nicht mehr als fünf Leute gleichzeitig die Brücke betreten dürften.

Die Barnitz ist in dem Bereich die Grenze zwischen der Gemeinde Pölitz und der Stadt Bad Oldesloe. Auf dem Weg, der über die Brücke führt, gelangen Wanderer vom Rundling in Pölitz zur Rethwischhöhe in Bad Oldesloe. Für die neue Brücke wurde eine hängende Stahlunterkonstruktion gewählt. Dadurch werden keine Stützpfeiler gebraucht. "Es war die einfachste Lösung", so Dieter Hadeler, Ingenieur beim Amt Bad Oldesloe-Land.

Die Uterkonstruktion besteht aus drei Teilen, die vor Ort zusammen gebaut wurden. Probleme gab es nur, die Baumaterialien zur Brücke zu bekommen. Sie musste über eine Wiese in Pölitz angefahren werden, da der Wanderweg für Baufahrzeuge viel zu schmal und auch nicht stabil genug gewesen wäre. Hätte es mehr geregnet, dann hätte die Gefahr bestanden, dass die Baufahrzeuge in der nassen Wiese stecken geblieben wären.

Auf der Stahlkonstruktion werden der Belag und die seitlichen Geländer befestigt. Beides besteht aus massivem Eichenholz und soll nun einige Jahrzehnte halten. Die auf Betonfundamenten gelagerte Unterkonstruktion wird bei Hochwasser zum Teil in den Fluten der Barnitz verschwinden. Sie muss dann von Zeit zu Zeit entrostet werden und einen neuen Anstrich bekommen.

Die Baukosten für die neue Überführung teilen sich die Stadt Bad Oldesloe und die Gemeinde Pölitz. Sie belaufen sich inklusive Statik auf rund 50 000 Euro.

zur Startseite

von
erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen