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Stormarner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 11:46 Uhr

Nehmen Sie Platz!

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Marianne C. Syllwasschy-Hansen hat Ahrensburg eine stilvolle Bank gestiftet

Vor dem Standesamt und dem Bürgermeisterzimmer im denkmalgeschützten Rathaus können Besucher jetzt stilvoll Platz nehmen. Marianne C. Syllwasschy-Hansen, Ahrensburger Künstlerin mit dem Pseudonym Nalfi, hat der Stadt zwei von ihr gestaltete Sitzbänke gestiftet – sowie das Original Stadtwappen ihres künstlerischen Lehrmeisters Jürgen Block.

„Ich habe in dieser Stadt mein Leben lang so viel Glück gehabt – nun ist es an der Zeit, etwas zurückzugeben“, sagte Marianne C. Syllwasschy-Hansen bei der Übergabe der Bänke an Bürgermeister Michael Sarach, „es ist eine Kombination von feinstem Edelholz und strukturiertem, scharzem Naturleder.“

Das Original des Ahrensburger Stadtwappens hatte sie vor 30 Jahren sichergestellt, „als mein künstlerischer Lehrmeister Jürgen Block sein Atelier auflöste“. Es hatte es als Vorlage für die Gestaltung der Griffe an der Rathaustür gedient, befand sich aber in einem sehr schlechten Zustand. „Ich habe es mit viel Freude und Liebe zum Detail restauriert.“

Michael Sarach: „Menschen wie Marianne Hansen, die mit ihrer Stadt nicht nur innerlich verbunden sind, sondern auch etwas unternehmen, sind gerade in der heutigen Zeit ganz besonders wertvoll. Ich weiß dieses Geschenk sehr zu schätzen.“

Ihre erste Bank hatte die ehemalige Bankangestellte 1977 im Bargenkoppelredder aufgestellt, „die steht dort noch heute“. Eine weitere Bank ist im Hochzeitszimmer des Schlosses, auch die Fahnenmasten vor dem Marstall hat Marianne Hansen gestiftet und eine Linde im Schlosspark gepflanzt: „Jeder kann mit ein wenig Energie, einer guten Idee etwas tun, um seine Heimatstadt ein Stück voranzubringen.“

In Sachen Großzügigkeit hätten sie und ihr Mann – Senator Horst Hansen – perfekt harmoniert. Sie unterstützte ihn beispielsweise bei der Gründung des Freundeskreises Schloss Ahrensburg, und sie sagt heute: „Alle Anstrengungen haben sich gelohnt. Ich bin so dankbar, sehen zu dürfen, was sich aus den Ideen entwickelt hat. Mein Mann wäre sicherlich stolz, wenn er das noch hätte erleben dürfen.“

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