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Stormarner Tageblatt

23. November 2017 | 21:45 Uhr

Todendorf : Naturerlebnis Kindergarten

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ein Kindergartenwagen am Waldrand macht’s in Todendorf möglich. Er bietet Platz für eine Gruppe von 15 Kindern und ihre Betreuer.

Noch intensivere Naturerlebnisse bietet jetzt der Kindergarten in Todendorf. Jetzt wurde dort ein Kindergartenwagen am Waldrand eingeweiht. Er bietet Platz für eine Gruppe von 15 Kindern und ihre Betreuer. „Jede unserer fünf Gruppen verbringt ein bis zwei Wald-Tage in der Woche“, sagt Kita-Leiterin Margitta Stapelfeldt. Ausgenommen davon sind nur die „Nestkinder“ im Alter unter vier Jahren. Damit stehen in der Gemeinde jetzt ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung.

Das pädagogische Konzept haben zunächst Margitta Stapelfeldt und ihr Stellvertreter Kai Christiansen getragen. Sie hatten sich vor drei Jahren zuerst für das Bildungsziel einer nachhaltigen Entwicklung qualifiziert. „Danach haben viele weitere Mitarbeiter Feuer gefangen und sich ebenfalls fortgebildet“, erzählt sie.

Bei dieser Ausbildung geht es um Leben in und mit der Natur und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen. Die Kinder sollen das mit allen Sinnen erleben und lernen. Das Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume hat diese Fortbildung organisiert.

Arne Dwenger hat das Grundstück am Waldrand zur Verfügung gestellt. „Hier waren die Kinder schon zuvor montags im Wald“, sagt er. Jetzt kommt an jedem Werktag eine Gruppe und verbringt 6,5 Stunden im Wald. Im Waldkinderwagen wird das Frühstück zubereitet, das Mittagessen liefert ein Caterer. Strom und Wasser sind ebenso vorhanden wie ein Anschluss an die Kanalisation.

Mit der Erschließung und dem Ankauf des Wagens entstanden Kosten von etwa 100  000 Euro. „85 Prozent davon haben der Kreis und das Land übernommen“, sagt Bettina Spechtmeyer-Högelen, Den Rest trugen die Gemeinde und der Elternverein als Träger des Kindergartens.

Bürgermeister Hans-Joachim Dwenger blickt aus seiner nahen Wohnung gern auf das Treiben der Kinder im Wald. „Das erinnert mich an meine Kindheit, wenn ich sie dort auf den Ästen herumturnen sehe“, sagt er. Margitta Stapelfeldt freut sich über das Engagement des Bürgermeisters für das Projekt: „Er ist mit vollem Herzen dabei.“







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