Glinde : Natur ganz in Öl im Gutshaus

Malerin Ute Meyer.
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Malerin Ute Meyer.

Die Flensburger Künstlerin Ute Meyer stellt im Glinder Gutshaus ihre Arbeiten aus. Die Vernissage findet am Donnerstag im Kaminzimmer statt.

shz.de von
30. Januar 2018, 06:00 Uhr

Ölbilder der Flensburger Malerin Ute Meyer sind im Februar und im März im Gutshaus Glinde zu sehen. Die Ausstellung mit dem Titel „Naturstudien – Ölmalerei“ wird diesen Donnerstag im Kaminraum eröffnet, wo Silke Löbbers um 19.30 Uhr die Gäste begrüßen wird. Die Einführung in das Werk der Malerin übernimmt die bildende Künstlerin Ingrid Gans, die musikalische Umrahmung obliegt Sirin und Zilan Dogan (Violine) mit dem Glinder Musikschul-Dozent en und Violinisten Ian Mordan. Veranstalter der „Kunst im Gutshaus“-Reihe sind der Kunstverein Glinde und die Sönke-Nissen-Park Stiftung.

„Ich male am liebsten draußen. Wind, Licht und Luft sind in meinen Bildern spürbar“, sagt Ute Meyer, die 1957 geboren wurde und seit 1999 als bildende Künstlerin mit eigenem Atelier in Flensburg arbeitet. In den 1980er Jahren schloss sie ihr Kunstpädagogikstudium an der Pädagogischen Hochschule in Flensburg per 2. Staatsexamen an, 2006 eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin.

Landschaften mit Gärten, Küsten und Inseln malt Ute Meyer direkt draußen vor Ort mit Öl als Aquarell oder auf großformatigen Leinwänden. Ihre bevorzugten Motive sind die britischen Shetlandinseln und die dänische Ostseeinsel Aeroe, wo die wechselnden Licht- und Wetterbedingungen ihr spannende Herausforderungen bieten. Den Stil ihrer Ölmalerei im Freien kennzeichnen pastoser Farbauftrag, zügige Pinselstriche und kräftige Farben sowie abstrahierte Formen, die immer den Gegenstand erkennen lassen.

In der abstrakten Malerei sind ihre Ausgangspunkte Erlebnisse und Erfahrungen aus dem täglichen Leben. Makrostudien vom Strand und Tiere malt die Flensburgerin nach eigenen Fotos und Skizzen im Atelier. Dabei arbeitet sie über einem langen Zeitraum mit mehreren Farbschichten.

Ute Meyer präsentiert ihre Werke seit vielen Jahren in Einzel- und Gruppenausstellungen in Kunstzentren und Galerien verschiedener Städte in ganz Deutschland sowie in skandinavischen und baltischen Ländern. 2014 waren ihre Bilder auf der Artexpo in New York zu sehen. Die Finanzbehörde Hamburg zeigte Ute Meyers Arbeiten 2016 im Rahmen der Reihe „Kunst-im-Gange“. Die Ausstellung in Glinde wird bis zum 29. März zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen sein. Montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr sowie montags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr und dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr.
Zusätzliche Öffnungen können mit dem Stiftungsbüro vereinbart werden, Telefon (040) 71000411. Der Eintritt ist frei.

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