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Bei Bad Oldesloe : Nächtliche Hirschjagd auf der A21

vom
Aus der Onlineredaktion

Tierische Verfolgungsjagd: In der Nacht zu Sonnabend irrte ein Damhirsch auf der A21 bei Bad Oldesloe mehrere Stunden auf der Autobahn umher.

Bad Oldesloe | Ein ausgewachsener Damhirsch hat in der Nacht weit über vier Stunden lang für große Behinderungen auf der A21 gesorgt. Trotz der hohen Wildschutzzäune war der Hirsch auf die Autobahn gelangt. Weil das Tier immer wieder zwischen Bad Oldesloe Nord und Leezen auf beiden Richtungsfahrbahnen hin und her wechselte, hatte die Polizei die Autobahn voll gesperrt.

Zuvor war auf der Strecke schon ein Unfall mit erheblichem Sachschaden passiert. Ein Autofahrer aus Norwegen hatte das Tier mit dem Frontbereich seines Fahrzeuges voll erwischt. Ergebnis: Motorhaube und Kotflügel stark beschädigt, Scheinwerfer gesplittert.

Zwei durch die Polizei angeforderte Jäger versuchten das Tier zu erlegen, was ihnen wegen der diffusen Lichtverhältnisse aber nicht gelang. Der Hirsch tauchte immer wieder auf beiden Richtungsfahrbahnen auf. Um nicht noch weitere Autofahrer zu gefährden, rammten Polizisten von der Autobahnpolizei Bad Oldesloe den Hirsch mit einen Streifenwagen und haben ihn danach mit fünf Schüssen aus der Dienstpistole erlegt. Damit endete die über vier Stunden dauernde nächtliche Jagd auf der Autobahn.

Nach Einschätzung der Polizei war das Tier über den Schutzzaun gesprungen.

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erstellt am 26.Sep.2015 | 10:10 Uhr

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