Erntevorräte vernichtet : Nachlöscharbeiten nach Großbrand auf Biohof

Auf dem Erdmann's Hof in Krukow dauern die Nachlöscharbeiten nach einem Großbrand am Samstag an.

Auf dem Erdmann's Hof in Krukow dauern die Nachlöscharbeiten nach einem Großbrand am Samstag an.

Das Feuer hatte sich rasend schnell auf 1000 Rundballen Stroh, Heu und Silage des Erdmannshofs ausgebreitet.

shz.de von
28. Juli 2018, 18:46 Uhr

Krukow | Nach dem Großbrand am Freitag gingen auch am Samstag die Löscharbeiten auf dem Erdmann's Hof in Krukow weiter. "Wir sind damit beschäftigt, die Reste der Strohrollen auseinander zu pulen, sonst bekommen wir die Glutnester nicht gelöscht und es flammt immer wieder neu auf, was bei dem Wind gefährlich ist", erklärte Einsatzleiter Eckhard Steinhauer.

Mehr als 300 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis waren bereits im Einsatz, dazu Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) zur Ausleuchtung in der Nacht und mit einem Bagger sowie die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zur Verpflegung der Einsatzkräfte.

Am Freitag gegen 15.40 Uhr war es an einer Miete zu einem Brand gekommen. Die Polizei will Brandstiftung noch ausschließen, doch Steinhauer glaubt daran nicht. "Tagsüber, hier im Dorf, das kann ich mir nicht vorstellen", sagte er am Sonnabend. Das Feuer breitete sich rasend schnell auf 1000 Rundballen Stroh, Heu und Silage des Biohofes aus.

In der Nacht wurde sogar mit Tanklastzügen Wasser aus der Elbe geholt, um die Teiche im Dorf, aus denen das Löschwasser gefördert wurde, aufzufüllen. Steinhauer: Wir haben über Stunden pro Minute 4000 Liter Wasser verbraucht. Die drei Teiche im Ort waren zeitweise alle leer."

Am Sonnabend wurden erste Schlauchleitungen zurückgebaut und viele Einsatzkräfte entlasen. Doch die Nachlöscharbeiten werden sich wohl noch einige Zeit hinziehen, hieß es.

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