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Fokussiert : Nach Topteams folgt jetzt der wahre Härtetest

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld müssen heute beim Tabellenschlusslicht HSG Tarp/Wanderup ran. Nach den Spielen zuletzt gegen drei Topteams hofft Coach Detfred Dörling, dass seine Sieben den Gegner nicht unterschätzt.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Die Partien gegen das Spitzentrio der Tabelle sind sind gespielt. Mit zwei Siegen und einer Niederlage konnte Detfred Dörling zufrieden sein. Doch jetzt steht für die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld und ihren Coach eines der schwersten Spiele der Saison an. Heute (15 Uhr) müssen die Stormarnerinnen beim Tabellenletzten HSG Tarp/Wanderup ran. „Dass der Gegner so weit unten steht, könnte zum Problem werden, weil man ihn auf die leichte Schulter nimmt“, erklärt Dörling: „Wir sind aber gewarnt. Denn das Hinspiel war nicht so prall von uns, da haben wir erst in den letzten Minuten den Sieg perfekt gemacht.“

Dörling verweist auch auf die Schwierigkeiten seines Teams in der Vergangenheit, wenn es gegen vermeintlich leichte Gegner ging: „Ich kann mich daran erinnern, dass wir vor zwei Jahren mal gegen den bis dahin punktlosen Tabellenletzten verloren haben – aber momentan sind meine Spielerinnen total fixiert auf den Sieg.“

Dazu beigetragen haben nach enttäuschenden Wochen, in denen der selbsternannte Mitfavorit auf den Meistertitel frühzeitig alle Chancen verspielt hatte, auch die Erfolge gegen die Spitzenteams zuletzt. Das hat Selbstvertrauen gegeben. Allerdings müsse sein Team die Phasen abstellen, in denen es mutlos agiere. Das passiere noch zu häufig. „Da wird dann die Verantwortung einfach weitergeschoben. In den vergangenen Spielen hat die dann Anna-Lena Tetzlaff übernommen“, so Dörling, der gegen Tarp/Wanderup wohl mit einem dezimierten Kader auskommen muss. Ninja Krause, Blerta Smail und Marie Schwarz (alle grippaler Infekt) drohen allesamt auszufallen. Dafür hofft der SVP-Coach auf eine Rückkehr von Jana Schultz in den Kader.

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