Autobahn 1 bei Bad Oldesloe : Nach Hitzeschäden am Beton: A1 wieder freigegeben

Begutachteten die Schäden: Jörg Becker von der Autobahnmeisterei und Torsten Conradt, Direktor des Landesbetriebs.

Begutachten die Schäden: Jörg Becker von der Autobahnmeisterei und Torsten Conradt, Direktor des Landesbetriebs.

Rechtzeitig vor der Hauptreisezeit sind alle drei Fahrbahnen Richtung Hamburg wieder befahrbar. Die Reparatur klappte schneller als gedacht.

shz.de von
02. Juni 2018, 13:20 Uhr

Bad Oldesloe/Bargteheide | Die durch Hitze beschädigte A1 bei Bad Oldesloe ist seit Sonnabend wieder feigegeben. Das teilte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) mit. Damit endet die durch Hitzeschäden am Beton verursachte Teilsperrung der Strecke zwischen Bad Oldesloe und dem Autobahnkreuz Bargteheide (Kreis Stormarn) – und das noch vor der beginnenden Hauptreisezeit.

Die Schäden an der über 20 Jahre alten Betonfahrbahn seien behoben und der am Freitag eingebrachte Reparatur-Asphalt ausreichend ausgekühlt, um wieder alle drei Fahrbahnen in Richtung Hamburg für den Verkehr wieder freizugeben, sagte Torsten Conradt, Direktor des Landesbetriebs.

Der rund 175 Grad heiße Reparatur-Asphalt wurde demnach am Freitag in die Schadstellen eingebracht und war bis Sonnabendmittag auf knapp 50 Grad heruntergekühlt. „Damit hat er ausreichend Festigkeit, um befahren werden zu können“, so der LBV.SH-Chef.

Wegen dieser Schäden wurden die linken Spuren gesperrt.
Wegen dieser Schäden wurden die linken Spuren gesperrt.
Am Dienstag hatte die Autobahnmeisterei Bad Oldesloe bei einer Hitzekontrolle die Schäden an den Betonplatten festgestellt. Die Platten dehnen sich bei sogenannten Hitze-„Blow-Ups“ über das Fugenmaß hinaus aus, verkanten und brechen. Seitdem steht nur noch eine Spur zur Verfügung. Das führte zu Rückstaus bis hinter Bad Oldesloe.

Verkehrsminister Dr. Bend Buchholz dankte sowohl dem LBV.SH als auch der Baufirma Bunte: „Landesbetrieb und Baufirma haben hier in äußerst effizienter und pragmatischer Weise zusammengearbeitet und die Schäden in regelrechter Rekordzeit von knapp einer Woche behoben. Es beweist: Wir können auch schnell“, so Buchholz.

Dem Verkehr zwischen den Hansestädten Lübeck und Hamburg stehen damit in Richtung Süden wieder alle Fahrbahnen zur Verfügung. Die Länge der Sanierungsstrecke betrug 35 Meter auf einer Breite von 15 Metern. Die Kosten belaufen sich nach Angaben von Conradt auf rund 200.000 Euro.

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