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Bargteheider Schützenfest : Mutter und Sohn sind die Majestäten

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das hat es in der 106-jährigen Geschichte des Schützenvereins Bargteheide und Umgegend noch nicht gegeben. Martin Möller: Schützenkönig, Mutter Bärbel Möller Schützenkönigin.

Da mussten selbst langjährige Schützen tief nachdenken, ob es das jemals gegeben hat. Die Antwort: Nein. Ein Königspaar, das aus Mutter und Sohn besteht, kam in der 106-jährigen Geschichte des Schützenvereins Bargteheide und Umgegend von 1908 e.V. noch nicht vor. Am Sonnabend änderte sich dies, als Martin Möller zum Schützenkönig und seine Mutter Bärbel Möller zur Schützenkönigin in Bargteheide proklamiert wurden. Das Ausschießen war am selben Nachmittag erfolgt, insgesamt hatten sich 30 Vereinsmitglieder und Nichtmitglieder an den verschiedenen Wettbewerben beteiligt.

„Ich freue mich unheimlich, ein Königsjahr mit der eigenen Mutter ist natürlich etwas ganz Besonderes“, sagte der frisch gekürte König nach seiner Ernennung. Auch seine Mutter erwartet eine schöne Zeit: „Hofdame bin ich schon zweimal gewesen, aber zur Königin hatte es bisher nicht gereicht. Umso toller, dass es jetzt geklappt hat“, fasste Bärbel Möller ihre Gefühle zusammen.

Der neue Schützenkönig ist 43 Jahre alt und hat einen Malermeisterbetrieb in Bargteheide. Mitglied bei den Schützen ist er seit 1997, dennoch hat er erst in diesem Jahr das erste Mal am Königsschießen teilgenommen. „Irgendwie hatte ich schon beim Schießen ein ganz gutes Gefühl, dass es reichen könnte“, so Martin Möller.

Seine Mutter gehört bereits seit 1970 den Schützen an und war Gründungsgmitglied der Damenabteilung der Bargteheider Schützen. Die 66-jährige Rentnerin hat viel Spaß am Vereinsleben und schätzt die Geselligkeit und den Zusammenhalt der Schützen. „Wir werden bestimmt viel Freude in den nächsten zwölf Monaten haben“, sagte Bärbel Möller.

Das diesjährige Schützenfest konnte aufgrund der tropischen Wetterbedingungen nicht ganz so hohe Besucherzahlen verzeichnen. „Der Sommer ist in diesem Jahr eine feine Sache, aber bei Temperaturen über 30 Grad denken nicht alle automatisch daran, auf ein Schützenfest in einem Zelt zu gehen“, sagte der Vorsitzende Rolf-Peter Fröhlich, der auch gut gelaunt die Proklamation auf dem Schützenfest übernommen hatte. Trotzdem zeigte man sich zufrieden über den Abend: „Das Fest war gut besucht, und wir durften viele auswärtige Schützenvereine aus Ahrensburg, Sprenge, Klein Wesenberg, Wulfsdorf und Meiendorf begrüßen“, so Fröhlich.

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